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Theater im Bauturm - Freies Schauspiel Köln
Aachener Straße 24
50674 Köln Stadtplan
Telefon: Tickets : (0221) 52 42 42 Betriebsbüro: (0221) 95 14 43-1
Fax: (0221) 95 14 43-8
Entwicklung des Theaters
Mitten in der Kölner City gründete 1983 eine Gruppe von wagemutigen Theatermachern/macherinnen in den ehemaligen Räumen des "Theaters Kefka" das "Theater im Bauturm". Der Name entstand in Anlehnung an die Gruppe "Bauturm" der Architekten-Gemeinschaft Busmann/Haberer/Schneider-Wessling, die im selben Haus ihre Büros hatte, die Gründung des Theaters tatkräftig unterstützte und die bis heute dem Theater eng verbunden ist.
Konzept
In dem Theater, das mit "Mit Pauken und Trompeten" von Brecht/Farquhar eröffnet wurde, wurde Raum geschaffen für literarisch ambitioniertes, zeitgenössisches Theater. Heute hat das Theater 136 Plätze und ist mit seinem qualitätsvollen, vielfältigen Programm mit drei bis fünf Neuproduktionen pro Spielzeit, zahlreichen Koproduktionen, Gastpielen, Literaturlesungen und Sonderveranstaltungen ein fester Bestandteil der Kölner Theaterlandschaft.
Die Konzentration auf lebendiges, gegenwärtiges Theater auf hohem künstlerischen Niveau brachte in den vergangenen Jahren Produktionen wie "KUNST", "Top Dogs" und "Enigma" hervor. Produktionen wie Goethes "Faust - Der Tragödie erster Teil", Veiel/Schmidt's "Der Kick", Hübners "Frau Müller muss weg", Taboris "Mutters Courage", Horváths "Glaube, Liebe, Hoffnung" oder eine eigene Dramatisierung von Goethes Roman "Werther" zeigen das ganze Spektrum des Theaterschaffens. Der aktuelle Spielplan wird ergänzt durch Dauerbrenner wie "KUNST" und "Der Kontrabaß".
Organisation
eingetragener und gemeinnütziger Verein
Auftrittsort
Neben den (fast) täglichen Aufführungen im Haus an der Aachener Strasse, mitten im Belgischen Viertel in Köln, finden Abstecher im In- und Ausland statt.
Theaterleitung
Gerhardt Haag
Preise
Kölner Theaterpreis 1991 für die Ensembleleistung
Kölner Theaterpreis 1996 für "KUNST" von Yasmina Reza in der Inszenierung von Cuipers/Haag/Siefer
Kölner Theaterpreis 2004 für Nora von Henrik Ibsen in der Inszenierung von Axel Siefer
Kölner Theaterpreis 2007 für Der Kick von Veiel/Schmidt in der Inszenierung von Harald Demmer
Kölner Theaterpreis 2011 für Faust - Der Tragödie erster Teil von Johann Wolfgang von Goethe in der Inszenierung von Jörg Fürst
Teilnahme am Theaterfestival in Piatra Neamt, Rumänien, mit der Produktion "Top Dogs" von Urs Widmer in der Inszenierung von Harald Demmer im Mai 2000
Einladung zu den Festwochen Gmunden, Österreich, mit "Holzfällen. Eine Erregung" von Thomas Bernhard in der Inszenierung von Günther Beelitz im August 2007
Einladung zu den Festwochen Gmunden, Österreich, mit "Don Karlos" von Friedrich Schiller in der Inszenierung von Jörg Fürst im Juli 2008
Einladung zu den Festwochen Gmunden, Österreich, mit "KUNST" von Yasmina Reza in der Inszenierung von Cuipers/Haag/Siefer im August 2012
Förderverein
1985 entstand der Verein der Freunde und Förderer (Jahresbeitrag derzeit 75 Euro), dem zur Zeit ca. 210 Mitglieder angehören ( 1.Vorsitzender Prof. Dr. Tassilo Küpper) und der steuerlich abzugsfähige Spendenbescheinigungen ausstellen kann. Ein Kuratorium zur verstärkten Unterstützung des Theaters ist im März '97 aus der Taufe gehoben worden. Seit 2010 gibt es die junge Abteilung des Fördervereins, die "Theaterschwärmer" für Freunde bis 33 Jahre.
Zuschüsse
Bereits 1986 kam neben dem gewaltigen Publikumszuspruch die Anerkennung durch die Kulturpolitik: die Stadt Köln (Kulturamt) und später auch das Land NRW (Kultusministerium) nahmen die Zuschüsse für das "Theater im Bauturm - Freies Schauspiel Köln" in ihre festen Etats für Kulturförderung auf. Die Vergrößerung des Zuschauerraums von 99 auf 136 Plätze konnte 1993 verwirklicht werden. Das Theater im Bauturm wird von der Stadt Köln im Rahmen der laufenden Phase der Konzeptionsförderung bis Dezember 2014 gefördert.
Publikationen
- Festschrift zum 15jährigen Bestehen des Theaters (1998)
- zweimonatig erscheinender Spielplan
- Programmhefte zu allen Produktionen
- desweiteren ist auch über unser Theater zu beziehen: Axel Siefer: "Als Schubert so alt war wie ich..." 20 Jahre Kontrabass
Text (verantw.):
Gerhardt Haag
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