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Tanzcompany DIN A 13

c/o Gerda König , Gereonshof 4
50670 Köln
Telefon: 0221 136153
Fax: 0221 136153


Entwicklung des Theaters

Die Tanzcompany DIN A 13 wurde 1995 von Tänzern und Musikern mit und ohne körperliche Besonderheiten gegründet und ist international eine der wenigen professionell arbeitenden Tanzcompanien dieser Art.

Die Mitglieder stammen aus unterschiedlichen Richtungen des zeitgenössischen Tanzes und der Musik, entsprechend vielseitig gestaltet sich das Repertoire dieser Gruppe.
Tanz und Musik ergänzen und stützen sich als gleichberechtigte Elemente in der Performance. Ebenso versteht es DIN A 13 körperliche Besonderheiten gezielt als tänzerisches Mittel einzusetzen.

In ihren Choreographien werden Grenzen zwischen Menschen mit unterschiedlichen Ausdrucks- und Bewegungsqualitäten überschritten, Sehgewohnheiten in Frage gestellt und Tabus gebrochen. Der passive Betrachter wird durch provokante Szenen in das Geschehen involviert, so daß ihm durch eigenes "Erleben" eine aktive und bewußte Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema der Choreographie ermöglicht wird.

Die Tanzcompany DIN A 13 steht unter der künstlerischen Leitung von Gerda König und in Zusammenarbeit mit der Choreorgaphin Elisabeth Clark-Hasters. Seit ihrer Gründung hat das Ensemble eine sehr eigene Ausdrucks- und Bewegungssprache entwickelt, die sie in Verbindung zu zeitgemäßen Themen setzt.

Konzept

DIN A 13 wird von dem künstlerischen Anspruch geleitet, den Zuschauer auf der Ebene seiner eigenen Gefühlswelten zu erreichen, und diese einer gesellschaftlichen Sichtweise gegenüberzustellen. Die oft provokante und herausfordernde Art der künstlerischen Darbietung, hinterläßt beim Betrachter eine äußerst nachhaltige Wirkung, die einen Prozeß innerlicher wie äußerlicher Bewegung in Gang zu setzten vermag.

Der Entwicklungsprozeß einer Choreographie erfordert von den TänzerInnen eine immerwährende persönliche und emotionale Auseinandersetzung mit der Intention ihrer tänzerischen Bewegung im jeweiligen szenischen Augenblick der Choreographie. Hierdurch erhält der individuelle Ausdruck eine Eindeutigkeit und Klarheit in Gestik und Bewegungsdynamik, die sich in der Intensität der künstlerischen Arbeit widerspiegelt. Die Authentik des Bühnengeschehens wird für den Betrachter zu einem spürbaren Erlebnis, das in ihm weiter wirkt, und ihn zu einer gedanklichen und gefühlsmäßigen Beschäftigung auffordert.

Die Tanzcompany DIN A 13 legt großen Wert darauf, daß ihre Arbeit nicht selektiv als "Behindertenkunst" verstanden wird, sondern daß sich diese Form des Tanzes richtungsweisend als Teil der postmodernen Tanzlandschaft etabliert.

Aufgrund der außergewöhnlichen und provokanten Art ihrer Choreographien wurde die Gruppe bereits 1996 mit ihrem Debütstück "Gips' ab" im Rahmen des Tanzfestivals "Tanzhautnah", sowie auf dem "1. international festival of wheelchair dance" (Boston, USA) bei Presse und Publikum gefeiert.

Gerade der Tanz, mit seinen vielfältigen Möglichkeiten des Ausdrucks- und der Ästhetik, wird von den Ensembelmitgliedern der Tanzcompany DIN A 13 nicht nur als Kunstform verstanden, sondern erscheint ihr als ausgezeichnetes Mittel, die Grenzen zwischen den Kulturen und zwischen Menschen mit unterschiedlichen Ausdrucks- und Bewegungsqualitäten zu überschreiten.

Organisation

freie Tanzgruppe

Auftrittsort

Alte Feuerwache und Bürgerhaus Stollwerck

Theaterleitung

Gerda König

Preise

TANZhautnah, Köln
First international wheelchair dance festival, Boston(USA)
The smiling carcass (pocket opera company, Nürnberg)

Zuschüsse

Kulturamt der Stadt Köln, Stiftung Kunst und Kultur NRW

Publikationen

Präsentations-Mappe, Video

Text (verantw.):

Gerda König


Coded creation

Body distance between the minds

E.  Clark-Hasters

G.  König

     Kölner Theaterkonferenz Mitglieder-Bereich