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Rose-Theegarten-Ensemble
Aachenerstrasse 26
50674 Köln
Telefon: 0221 56957985
Fax: 0221 56957999
Entwicklung des Theaters
"Rose-Theegarten" ist der Name einer ehemaligen Firma für Verpackungsmaterial in der Widdersdorfer Straße in Köln-Braunsfeld. Als die Firma vor zwei Jahren nach Dresden ging, wurde nicht nur deren Kantine frei, sondern auch der für eine Firma viel zu poetische Name. So okkupierte das Ensemble beides: den Namen und die Kantine. Wer? Josef Hofmann, Claudia Holzapfel, Georg B. Lenzen, Bettina Muckenhaupt, Gabriele Quast, Charles Ripley, Eleonora Vujin, Thomas Wenzel, Bernd Woidtke. Alle hatten einige Jahre am Theater im Bauturm gearbeitet. Das Bedürfnis entstand, als Gruppe weiterhin zusammenzuarbeiten. Später kam Meike Ludwigs hinzu, die inzwischen die Geschäftsführung übernommen hat.
Konzept
Gemeinsame ästhetische Grundlage ist eine stark körperorientierte Arbeit, die über lange Zeit in "GangArt"-Workshops mit Christina Stelzer praktiziert wurde und wird. Das Anliegen des Regisseurs Thomas Wenzel ist es, sich mit diesem ganzheitlichen Instrumentarium Texten - klassischen wie modernen - anzunähern und sie in ihrer Sprache und ihrem Gehalt sensibel zu behandeln, sie ernst zu nehmen.
Erstes Ergebnis dieser Herangehensweise ist die Produktion "Tanz oder stirb!" nach dem Stück "Marathon" des argentinischen Autors Ricardo Monti. Hier schaffte das Rose-Theegarten-Ensemble, zusammen mit den Gästen Beate Bohr, Volker Büdts, Monika Maria Ernst, Günther Heitzmann, Robert Schartel, Sascha Schiffbauer und Klaus Wildermuth, eine Symbiose aus Tanz, Bewegung und Schauspiel, die in dieser Weise in der Kölner Theaterszene zur Zeit einzigartig dasteht. Die Inszenierung wurde für den Kölner Theaterpreis 1999 nominiert. Auch alle weiteren Produktionen, "Die Frau vom Meer" von Henrik Ibsen, Regie: Dietmar Kobboldt, die "Odyssee", Regie: Thomas Wenzel, und "So wild ist es in unseren Wäldern schon lange nicht mehr" von Theresia Walser, Regie: Christoph Rech, sind für den Theaterpreis nominiert worden.
Das Interesse des Rose-Theegarten-Ensembles gilt vor allem auch einer intensiven Zusammenarbeit mit anderen Kölner Theatergruppen. So gab es 1999 bereits mehrere Workshops mit c.t.201 sowie einem Mitglied des Healing Theatres. Die großzügigen Räumlichkeiten an der Widdersdorfer Straße bieten hervorragende Möglichkeiten für Proben, Training, Workshops und andere Formen der Kooperation.
Organisation
Eingetragener Verein, gemeinnützig
Auftrittsort
Bisher: Studiobühne Köln, Orangerie, Freies Werkstatt Theater, Comedia, Arkadas-Theater, Theater-im-Bauturm
Theaterleitung
Kollektiv
Preise
Mit allen bisherigen Theater-Produktionen nominiert für den Kölner Theaterpreis.
Eingeladen zu den Heidelberger Theatertagen 2001 mit der "Odyssee"
Nominiert für das Festival "Theaterzwang 2002" mit "So wild ist es in unseren Wäldern schon lange nicht mehr". Nominiert für das Festival "Theaterzwang 2005" mit der Produktion "Yerma" von Federico Garcia Lorca eine Kooperation mit dem Theater im Bauturm.
2006 Nominiert für den Kölner Theaterpreis mit "Das Schloss" von Franz Kafka, in der Inszenierung von Stefan Rogge.
Nach Ende der Spielzeit der neuen Produktion 2007 wird sich das Rose-Theegarten-Ensemble auflösen. Der Grund: Die Stadt Köln hat kein Interesse mehr, das Theater regelmäßig zu fördern.
Förderverein
Der Förderverein des Rose-Theegarten-Ensembles wurde im Herbst 2000 gegründet. Vorsitzende: Martina Eichner
Kontakt über das Theaterbüro Rose-Theegarten,
Tel.: 0221-56957985
Zuschüsse
Projektförderung durch das Kulturamt der Stadt Köln und das Land Nordrhein-Westfalen.
Über die Kölner Theaterkonferenz gesponsert von Ford und Stadtwerke Köln.
Text (verantw.):
Bernd Woidtke
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