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Trash Theater

Postfach 130364
50497 Köln
Telefon: 02294/909144
Fax: 02294/904146


Entwicklung des Theaters

Das Trash Theater Köln wurde 1997 eigens für die Theaterinszenierung "Trainspotting" nach dem Irvine Welsh Roman gegründet. Regisseur André Turnheim und Dramaturgin Rosi Ulrich gründeten die freie Gruppe, beheimatet in Nordrhein-Westfalen. Sie wurde Ende 2001 aufgelöst. Als letzte Produktion entstand in Gemeinschaftsproduktion mit dem theater-51grad.com "Angriffe auf Anne" von Martin Crimp, das vom 4.-7. und 10./11. April 2002 im Theaterhaus Köln-Ehrenfeld zu sehen ist. Rosi Ulrich führt ihre Arbeit im theater-51grad.com fort, Andre Turnheim in der gruppezwei.

Konzept

André Turnheim und Rosi Ulrich schufen mit ihrer Theateradaption des Welsh Bestsellers, die Basis für eine freie zeitgenössische Theaterarbeit. Die künstlerische Leitung arbeitet in ihren Inszenierungen mit einem eingespielten Ensemblekern, der um weitere Schauspieler, Künstler, Musiker, Bühnenbildner und Techniker nach Bedarf der Inszenierung erweitert wird. Zu den wichtigsten Schauspielern des Trash Theaters gehören: Matthias Herrmann, Stefan Imholz und Katrin Nowak. Ebenso gehören Dietrich Körner (Licht u. Bühne)und Andreas Schilling (Musik)zum Regiestamm von André Turnheim. Seit Werther in New York erweiterte sich das Team mit Ulrike Janssen (Dramaturgie) und Christine Tritthart (Bühne).Das Trash Theater begann mit zeitgenössischen Themen wie "Trainspotting" und "Oleanna", den einzigartigen Dialog zwischen Theater und Gesellschaft am Leben erhalten. Inzwischen hatte sich die Arbeit des Regisseurs André Turnheim auf Stoffe verlagert, deren Inhalt zwar gesellschaftliche Spannungen reflektieren, aber deren formale Umsetzung von ebenso großer Bedeutung geworden ist. Die Arbeit mit dem Musiker Andreas Schilling und der Bühnenbildnerin Christine Tritthart markieren diese künstlerische Weiterentwicklung innerhalb des Trash Theaters.

Wegen zunehmender inhaltlicher Differenzen beenden André Turnheim (Regie) und Rosi Ulrich (Dramaturgie und Produktion) ihre Zusammenarbeit. Das Trash Theater, das beide 1997 gegründet hatten, wird damit aufgelöst.
André Turnheim wird die Arbeit mit langjährigen Trash Theater Mitarbeitern wie Dietrich Körner (Bühne, Licht und Technik) und Andreas Schilling (Konzeption, Musik) unter dem neuen Namen gruppezwei fortsetzen. Hinzu kommen Christine Tritthart (Bühne, Kostüme) und Ulrike Janssen (Dramaturgie), die bereits bei der Produktion "Werther in New York" mitwirkten. Das Forum Freies Theater, Düsseldorf, bleibt wichtigster Koproduzent des Regieteams. Für das Jahr 2002 planen wir die Aufführung von Arne Sierens „Mein Neger“ und die Erarbeitung einer Mozart - Oper oder die Dramatisierung einer bekannten Romanvorlag. Weitere Informationen hierzu: www.gruppezwei.de.

Rosi Ulrich, die mit der Theaterauflösung das theater-51°.com in Köln gründet, bereitet zur Zeit die letzte Arbeit des Trash Theaters vor: "Angriffe auf Anne – Attempts on her Life" von Martin Crimp. Diese Produktion wird unter der Regie von Susanna Enk entstehen. Hinzu kommen die Düsseldorfer Bühnen- und Kostümbildner Okarina Peter und Timo Dentler, der Berliner Komponist Philipp Danzeisen, der Düsseldorfer Tänzer und Choreograf Morgan Nardi, sowie Schauspieler aus Köln, Bonn, Berlin und München. In der personellen Besetzung der Produktion "Angriffe auf Anne" spiegelt sich die konzeptionelle Ausrichtung des theater-51°.com wider. theater-51°.com will das Zusammenspiel verschiedener Künste fördern und dabei Kölner Künstler mit Künstlern aus anderen Städten und Regionen zusammenbringen. Weitere Informationen unter: www.theater-51grad.com

Theaterleitung

André Turnheim und Rosi Ulrich

Preise

"Angriffe auf Anne" gewann den 1. Preis der 5. Heidelberger Theatertage, den Heidelberger Puck, für seine herausragende Ensembleleistung und den künstlerischen Einsatz von Projektionen, Technik und Musik.
Nominierung mit „Shoppen und Ficken“ zum Kölner Theaterpreis 1999
Nominiert mit „Shoppen und Ficken“ in die Endauswahl des Festival Impulse 99 und mit "M - ein Theaterkrimi"
Auftragsproduktion des Festival Theaterzwang 2000 mit der Produktion „110 min, keine pause“
2 Nominierungen für André Turnheim zum Nachwuchsregisseur 97 im "Theater heute".
Einladung zum "Theaterzwang 98" im März nach Dortmund mit "Trainspotting" . Nominierung für Stefan Imholz (Sick Boy/Trainspotting; Schütz/M) zum besten Nachwuchsschaupieler im NRW-Kulturreport. Nominierung für André Turnheim, Gerd Schreiber, Rosi Ulrich für M zu besten Nachwuchskünstler im "Theater heute" 1998.
Einladung für Trainspotting beim Festival "Aua - wir leben", Bern und Internationales Theaterfestival Freiburg 1998.

Förderverein

Spenden an den Verein der Freunde und Förderer freier Theaterarbeit e.V.
Stadtkasse Kulturamt
BLZ 37160087, Kto 435669000

Zuschüsse

Die "Trainspotting"-Inszenierung wurde unterstützt von der Stadt Köln. Das neue Projekt "M" wird gefördert vom Ministerium für Stadtentwicklung, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.Kulturamt der Stadt Köln. Darstellender Fonds.
Die Produktion "Shoppen und Ficken" wurde unerstützt von: Kulturamt der Stadt Köln, dem Land NRW, PLANeffekt Köln, MTV by Santex Moden Aachen, Jailhouse München.
"110 min, keine pause" wurde von der Stadt Köln, dem Land NRW und dem Festival Theaterzwang 2000 unterstützt. "Werther in New York" eine Gemeinschaftsproduktion mit dem FFT Düsseldorf wurde von der Stadt Köln, dem Land NRW und dem Fonds Darstellende Künste unterstützt.
Das Trash Theater erhielt im Jahr 2000 und 2001 Konzeptionsförderung der Stadt Köln.
"Angriffe auf Anne" erhielt einen Projektkostenzuschuss der Stadt Köln.

Publikationen

Spielpläne und weitere Informationen unter:
www.trash-theater.de oder www.theater-51grad.com
Tel: 02294-909144, Fax 02294-909146
E-Mail: ulrich@trash-theater.de oder info@theater-51grad.com

Text (verantw.):

A. Turnheim / Rosi Ulrich


Presserklärung vom 5.09.2001

Trash Theater

Angriffe auf Anne

Werther in New York

110 minuten, keine pause

Shoppen und Ficken

U.  Janssen

D.  Körner

A.  Schilling

C.  Tritthart

A.  Turnheim

R.  Ulrich

     Kölner Theaterkonferenz Mitglieder-Bereich    

szmtag