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Spielplanübersicht bis September 2015
Kabarett und Comedy im Stollwerck - Aktueller Spielplan
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Mittwoch 27.05.2015 – 20 Uhr
WERNER BRIX - „Mit Vollgas zum Burnout“ - Slow Food Kabarett
Eine Betrachtung der globalen Gesellschaft und ihres hierarchischen Systems und eine Durchleuchtung der Dimension ZEIT machen Brix’ fünftes Solo zu einem kabarettistischen Theaterabend der Sonderklasse. Es wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Salzburger Stier und dem Passauer Scharfrichterbeil und von den wichtigsten Printmedien auf das Höchste gelobt.
Sein Tagesablauf ist ein einziger Terminkoller. Seine Hose ist nass. Der Lieferant liefert nie termingerecht, Mutter und Ehefrau machen Telefonterror, der Angestellte ist am Computer eine Null. und dann muss auch noch die Tochter in die Ballettstunde. Werner Brix alias gestresster Workaholic fühlt sich dennoch irgendwie geil, beflügelt, beschleunigt. In seinem Leben gehen sich zwar nur 1,24 Pinkelpausen pro Tag aus, aber die sind terminlich effizient im Notebook festgehalten. "Ich disponiere schlecht, deshalb schiff ich mich an." Was sein Psychologe dazu sagt? Nicht viel, denn der kommt nicht zu Wort.
"Mit Vollgas zum Burnout" ist eine wegen akuter Zeitnot rasant durchlaufene therapeutische Sitzung. Auf die Schaufel genommen wird alles, was Hast und Eile hat. Nur nicht runter vom Gas! Kurz gesagt: Tempo ist die Brix‘sche Lebensphilosophie!
„Brix verarbeitet menschliche Sinnfragen mit scharfer Beobachtungsgabe und schauspielerischer Könnerschaft zu einem Solostück, wie es in dieser Qualität im Kabarett selten ist. Ein Abend für Kabarett- Liebhaber und Comedy- Gegner!“ (Kollege Helfried)
2005 erhielt Werner Brix für dieses Programm den „Salzburger Stier“.
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Donnerstag 28.05.2015 – 20 Uhr
Sabine Wiegand – „Dat Rosi brennt durch..!“ – Kabarett. Musik. Klamauk
Da isse wieder! Vorsicht - es wird heiß...
In ihrem dritten Soloprogramm gibt die sympathische Ruhrpottproletin DAT ROSI alles. Aber wirklich alles. Sie hat aber auch ihr Päcksken zu tragen! Ehemann Mamfred hat Burn out, dabei ist ihm vorher gar kein Licht aufgegangen. Die Blagen haben sich an der Börse verspekuliert, in der Arge hat sie Hausverbot und der Vermieter setzt ihr die Pistole auf die Brust. Sie hat die Schnauze voll.
DAT ROSI macht ihre ganz eigene Nebenkostenabrechnung, kehrt dem deutschen Jammertal den Rücken und ist dann mal weg.
In 90 irrsinnigen Minuten zieht DAT ROSI ihr ganzes Leben auf links und räsoniert dabei in unverblümter Art über alle wichtigen und unwichtigen Themen in ihrem persönlichen Mikro- und Makrokosmos.
Ob sie eine bessere Mutti ist als Angela Merkel, wie das Schlauchboot in den Schminkkoffer passt und wo der Pfandbon dann doch noch gefunden wird - sehen Sie selbst!
Für musikalische Leckerbissen ist ebenfalls gesorgt, spätestens wenn DAT ROSI zu den sanften Klängen von AC/DC Tango tanzt...
DAT ROSI zeigt uns den ganzen Irrsinn dieser Welt - gibt uns aber auch die Hoffnung, in einem Preisausschreiben zu gewinnen.
Na, dann: toi toi toi!
Pressestimmen:
„Mit lebensweiser Einfalt lässt Sabine Wiegand dat Rosi weltpolitische Zusammenhänge auf das Wesentliche herunterbrechen und stiftet damit wahrhaftige Erkenntnisse. (...) Wer also eine Abrissbirne für die Gedankenmauern in seinem Schädel braucht, lässt Rosi mal eben mit dem Metalltopfreiniger feucht durchscheuern." (Sven Gantzkow, coolibri)
„Überhaupt hat Rosi nicht nur den Drang zum offenen Wort, sie nutzt die „Macht der Musik“, um ihre Erkenntnisse ans Publikum zu bringen: Das musste dann auch schon mal mitsingen. Sie bringt ihr Publikum mit Witz und Charme, Mimik und Worten zum Lachen und Nachdenken. (...) Wo Rosi hintritt, wächst kein Unkraut mehr.“ (Bergische Morgenpost)
Regie und Co-Autor: Jens Neutag
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Freitag 29.05.2015 – 20 Uhr
Thilo Seibel – „Das BÖSE ist VERDAMMT gut drauf!“ – Politisches Kabarett
Das Böse in der Politik? Albern! Demokratisch gewählte Politiker entscheiden nach bestem Wissen und Gewissen. Wie sollen die böse sein? Die drollige Frau mit der handgeformten Raute vor dem Oberkörper, der ehemalige Pop-Beauftragte und die Pippi-Langstrumpf-Interpretin aus der Voreifel? Selbst wenn ein Horst Seehofer heute Böses täte, würde er schon morgen wieder das Gegenteil fordern. Politik ist heute schlimmstenfalls eine unauffällige Form von Bewußtlosigkeit.
Oder?
Welch verhängnisvoller Trugschluss…!
Das Böse hat sich weiterentwickelt. Es hat auf einer Business-School studiert, umgibt sich mit Juristen und Beratern und arbeitet mit effektiven kleinen Grausamkeiten: Agrarsubventionen, Drittstaatenregelung, Rüstungsexporte, Feste der Volksmusik. Es überschüttet uns mit einem bunten Reigen aus Geländelimousinen, Einschaltquoten und Billigflügen. Es ist so verdammt gut drauf – vor Freude tanzt es bei Bundespressebällen die Kanzlerin schwindelig und säuft auf Spendengalas den Champagner leer.
Wo genau lauert es? Der Teufel steckt im Detail – also zerrt Thilo Seibel ihn aus Spionageverträgen, Regierungsmitgliedern, Freihandelsabkommen und Heino-CDs heraus. Dann peitscht mit Pointen darauf ein und liefert das Böse dem Publikum aus. Ohne Auslieferungsvertrag, aber mit Genuss.
„Seibel rüttelt wie ein Feuerteufel an den morschen Grundfesten der Demokratie.“
Kölner Stadt-Anzeiger 31.12.2013
„Seibel ist ein Pointenvirtuose, der seine Geistesblitze bündelweise in den Saal schleuderte. So brillante und notwendig boshafte Unterhaltung findet man selten.“
Südwest-Presse 15.1.2014
„Eine satirische Tour de force, fundierte Analysen der Themen – die Zuschauer biegen sich vor Lachen.“ Darmstädter Echo 13.1.2014
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Samstag 30.05.2015 – 20 Uhr
Frank Fischer – „Angst und andere Hasen“ – Kabarett/ Comedy
Im neuen Programm des Gewinners des Prix Pantheon 2011 (und weiteren 14 Kabarettpreisen) bekommen Sie es mit der Angst zu tun.
Denn es gibt über 600 anerkannte Phobien – Zeit also für ein Kabarettprogramm zu diesem Thema.
Frank Fischer, selbst geplagt von Flug- und zahlreichen anderen Ängsten und bekennender Hypochonder, zeigt in vielen kleinen Geschichten, dass in dem Thema mehr Komik steckt, als man vermutet. So bezeichnet beispielsweise Hippopotamomonstrosesquipedaliophobie die Furcht vor langen Wörtern.
In zwei Stunden erfahren Sie unter anderem, warum Ängste vor ungefährlichen Dingen weiter verbreitet sind als die Angst vor realen Gefahren. So haben beispielsweise viele Menschen in Europa unbegründet Angst vor Schlangen, gehen aber sorglos samstags zu IKEA. Auch die Angst vor Spinnen ist weit verbreitet, sehr viel seltener hingegen die Angst vor Spinnern.
Frank Fischer plaudert munter drauf los, schweift vom Thema ab (es geht ja auch noch um andere Hasen) und erweckt im Laufe des Abends zahlreiche Personen zum Leben. Dabei zeigt er anschaulich, dass auch die Angst vor Herbert Grönemeyer oder der fränkischen Bäckereifachverkäuferin durchaus berechtigt ist.
Warnhinweis: Das Programm nähert sich der Angst von der humorvollen Seite. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und Therapieansätze entnehmen Sie bitte der Fachpresse.
Da aber Lachen die beste Medizin sein soll, können Sie Ihre Phobien ruhig mit in die Vorstellung bringen. Zuschauer ohne Angst sind selbstverständlich auch willkommen und können sich nach der Vorstellung gerne ihre ganz persönliche Phobie an der Kasse abholen.
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Sonntag 31.05.2015 – 20 Uhr
Der Tod - Soloprogramm „MEIN LEBEN ALS TOD“
„Der Volksmund sagt: die Besten sterben immer zu früh. – Fühlt man sich da nicht vernachlässigt? Gekränkt, wenn man noch am Leben ist?“, fragt der Sensenmann unschuldig seine Zuschauer. Der mehrfach ausgezeichnete Comedian (u.a. Gewinner der rbb fritz Nacht der Talente 2011, des Stockstädter Römerhelms 2012, des Publikumspreises bei Amici Artium 2012 - und nominiert für das Große Kleinkunstfestival der Wühlmäuse 2013) spricht in schwarzer Kutte und ähnlich farbigem Humor zu seinem Publikum, erzählt über liegengebliebene Arbeit wie die Rentnerschwemme, liest aus seinem dunklen Tagebuch vor und singt schaurig schön von seinem Nebenjob als Animateur auf Mallorca.
Sterben hatte bisher einen recht negativen Ruf. Doch damit ist jetzt Schluss. Denn nun startet der Tod persönlich eine beispiellose Image-Kampagne quer durch die Republik. Mit Konfetti, Blockflöte und Sense-to-go! Denn Tod kann auch Erlösung sein, Radieschen sehen von unten ziemlich harmlos aus und selbst das Jenseits erscheint durch Himmel, Hölle und anderen Sehenswürdigkeiten eine Reise wert.
death comedy absurd!
Nach der Show weiß jeder Zuschauer: das Leben ist schön, der Tod ist aber auch ganz nett.
„Mit Witz und Charme begegnet der Berliner Comedian dem Tabuthema Nr.1 der modernen Gesellschaft.“ (Heinz Magazin Dortmund)
„Ein Sensenmann zum Totlachen!“ (Süddeutsche Zeitung)
„Cool: der Tod schmeißt Konfetti.“ (MAZ)
„Teuflisch gut.“ (Münchner Merkur)
„Hier spielt der Chef noch persönlich.“ (auf der Weihnachtsfeier eines Berliner Bestattungs-Instituts)
„Ich freu mich jetzt schon zum dritten Mal auf den Tod.“ (72jähriger Fan vor Auftritt)
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Mittwoch 03.06.2015 – 20 Uhr
Podewitz – „Die schon mal gesehen?“ - Comedy
„Die schon mal gesehen?“ ist ein augenbetäubendes Trash-Tratsch-Happening mit Larifari-Lyrik und Phantom-Scherzen. Dazu: schräge Zwischentöne vom Geniestreichorchester.
Zwei hemmungslose Sprach-Piraten spendieren ein Fäßchen Rum-Labern. Mit olympischer Disziplinlosigkeit stolpern die beiden Frei-Stil-Spinner durch ihre Eintrittspreis-gekrönte Kasperade und präsentieren gute Witze von schlechten Menschen, Halbwissen von Vollidioten und Fallobst vom Baum der Erkenntnis.
Erleben Sie 90 Minuten Gehirnmobbing und Bildungsfernweh unter dem Motto: „Wissen macht nix!“
Sie werden sehen: Humor kann auch Spaß machen!
Wir nehmen Sie mit auf eine archäounlogischen Abenteuerreise zur Grabstätte von Pharao Tut-Ench-Amun und seinem Nachfolger Tut-nix-will-nur-spielen! Wir trauern über aussterbende Berufe, zum Beispiel: Phantombildhauer! Wir fragen mal ganz unverbindlich:
Wie kann eine Autofahrt dumm gelaufen sein? Wieso zeigen manche Sportler starke Schwächen? Wohin mit dem alten Adel? Seniorenheim oder betreutes Thronen? Und kann man in Zeiten der Protestkultur endlich mal irgendwo wut-bürgerlich Essen gehen?
Haben Sie jetzt ein Bild? Dann lassen Sie es Rahmen und versteigern es bei Ebay.
Herstellerhinweis:
Das neue Programm bietet folgende Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger-Modell:
Mehr Beinfreiheit fürs Publikum - Beifall-Airbag - Leder-Witze
Nutzen Sie die PODEWITZ-Aktions-Wochen:
Jeder Zuschauer erhält zusätzlich 20 Frei-Minuten*. (Früher hieß das „Pause“.)
*gilt nur für Neu-Kunden
+++Breaking News+++ Bei Unschärfe-Relation hilft vielleicht eine Brille!+++
PODEWITZ – Come in and burn-out
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Donnerstag 04.06.2015 – 20 Uhr
Aydin Isik – “Zu Gast bei Freunden” – Kabarett
Es gibt so viel zu reden. Probleme, die nicht zu lösen sind; Zeitarbeit, Leiharbeit, Arbeitslosigkeit, Altersarmut, Kita-Plätze, Hartz-IV, Hartz-IV-TV, Union, SPD, Merkel, Gabriel, GroKo, die Geissens.
Wir bezahlen Milliarden für die Rettung Griechenlands, dann Zyperns, demnächst Spaniens, Italiens, Portugals und und und... Wo geht das ganze Geld hin, und wann bekommen wir es wieder? Die Südländer sind an der ganzen Misere schuld. Oder doch nur der Ackermann? Gilt er als Schweizer auch als Südländer? Oder nur als Schweizer, was ihn ja nicht ungefährlicher macht.
Als geborener Südländer versucht Aydin Isik mit seinem Programm, Licht ins Dunkle zu bringen. Dennoch rät er seinem Publikum, nicht mit einer Erwartungshaltung zu seiner Show zu kommen, Lösungen für all die politischen Probleme des Landes zu finden. Denn, Lösungen hat er nicht. Und wenn er die hätte, würde er nicht als Kabarettist auf die Bühne gehen, sondern was Handfestes machen, wie seine Mama es immer für ihn gewünscht hat.
Zwei Mal verlässt er die Bühne, um seinen Gästen Platz zu machen. Zuerst kommt als Post-Migrantisches Problemkind Kenan aus Kreuzberg auf die Bühne und liest dem Publikum ein Klassiker vor, in dem er die Bildungspolitik des Landes in Frage stellt. Und dann kommt die gute Seele des deutschen Kabaretts Schardul auf die Bühne. Ein Pakistaner, der aus einem Dorf der pakistan-afghanischen Grenze nach Deutschland kam (kommen musste) und schildert dem Publikum seine Sicht Deutschlands.
„Sein Ansatz lässt die übliche Migranten-Comedy im Stile eines Bülent Ceylan aber weit hinter sich: Er liefert eine kabarettistische Abhandlung der krisengeschüttelten politischen Kultur in Deutschland.“ Deutschland-Radio Kultur
„Aydin Isik überschreitet in seinem "politischen Comedy Kabarett" nicht nur Genre sondern auch kulturelle Grenzen. Scharf und lustvoll spitz pointiert.“ Fachjury der Krefelder Krähe
„Ein Brüller.“ Kölner Stadt-Anzeiger
„Intelligent wie schauspielerisch extrem diszipliniert.“ Passauer Neue Presse
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Freitag 05.06.2015 – 20 Uhr
Die ImproVisaToren - „Richard Gere tanzt Shakespeare” - Improshow
7 Jahre, 7 Monate und Eine Woche spielten sie ihr Erfolgsprogramm
„Mel Gibson singt Ibsen“!
Jetzt reüssieren die ImproVisaToren endlich mit einer neuen Show:
„Richard Gere tanzt Shakespeare“!
Unwiederbringliche Szenen und nie dagewesene Spiele entstehen vor den Augen der Zuschauer. Freuen Sie sich auf Situationskomik, Poesie, Comedy und jede Art von Musik!
Auf Zurufe des Publikums reagieren die ImproVisaToren sofort und setzen die Vorschläge spontan in witzige Szenen, Geschichten und Sketche um.
Sie profitieren von ihren langjährigen Erfahrungen aus zahlreichen Live-Auftritten sowie aus Gala-Shows, Firmen-Events, Messen und Privat-Feiern.
So kreierten und gestalteten sie auch TV-Shows wie z.B. „Frei Schnauze XXL“ auf RTL mit.
Feiern Sie mit den ImproVisaToren jedes Mal aufs Neue eine rauschende Premiere!
Monatlich im Stollwerck
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Samstag 06.06.2015 – 20 Uhr
Leslie Sternenfeld - „Leben und erben lassen“ - Musik-Kabarett
Poesie für die Ewigkeit, Pointen für den Augenblick und Geschichten für das Kopfkino
Haben Sie Ihr Testament schon gemacht? Leslie Sternenfeld, in der Blüte seines Ü39-Lebens, auch noch nicht.
Doch der charismatische Chanson-Chaot möchte das nun nachholen: Live auf der Bühne, zusammen mit seinem Publikum.
Leslie hat sein Leben zur Hälfte noch vor sich und das ist gut so: Er ist mittendrin statt jung dabei. Und doch hat er festgestellt, dass er jetzt Vorsorge treffen muss, wenn er einmal als Held sterben will.
In schrägen Liedern, abstrusen Geschichten und lieblichen Chansons zwischen Weisheit und schwarzem Humor lässt er sein bisheriges Leben genüsslich Revue passieren und entwickelt einen testamentarischen Schlachtplan, um sich und andere schöne Dinge dieser Welt in die Ewigkeit zu retten.
Helfen Sie Leslie dabei, seien Sie Testamentsvollstrecker seiner Pläne, singen Sie mit ihm Midlife-Kanons und hören Sie verständnisvoll zu, wenn er »jemanden zum Reden« braucht.
Leslie Sternenfeld textet, komponiert und spielt Musik-Kabarett - mit Poesie für die Ewigkeit, Pointen für den Augenblick und Geschichten für das Kopfkino.
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Donnerstag 11.06.2015 – 20 Uhr
René Sydow – Gedanken! Los! – Poetisches Kabarett
René Sydow ist der Poet unter den Kabarettisten. In seinem abendfüllenden Programm balanciert er zwischen literarischen Texten und scharfer politischer Satire.
Sydow tritt in Erscheinung als „Stolperdraht für jeden hinkenden Vergleich und Gegenlicht für alle Blender“. Er seziert unsere gesellschaftliche Wirklichkeit, die Kulturszene, die Wirtschaft, die Parteienlandschaft - seine Skalpelle sind das
Wortspiel und die literarische Anspielung.
Dabei ist er nicht nur als Erzähler auf der Bühne, sondern tritt auch in den verschiedensten Rollen in Dialog mit den Menschen unserer Zeit: Mit
Arbeitsamtmitarbeitern, zynischen Außendienst-Diplomaten, und Persönlichkeiten wie Albert Einstein und Rudi Völler.
Gedanken! Los! ist politisches Kabarett zum Lachen und Denken!
Das Programm wurde bislang mit 7 Kabarettpreisen ausgezeichnet, darunter mit so renommierten Preisen wie der Stuttgarter Besen, das Schwarze Schaf und der Rostocker Koggenzieher.
René Sydow veröffentlichte im September 2012 im Kyrene-Verlag den Bodenseeroman DER REIHER, im September 2013 erschienen die Texte seines Kabarettprogramms in der Edition Mundwerk unter dem Titel „Deutsche Wortarbeit“.
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Freitag 12.06.2015 – 20 Uhr
Serhat Dogan - „Kückück – Ein Türke sieht Schwarz-Rot-Gold“
Endlich ist es soweit! Serhat Dogans Culture-Clash-Comedy geht in die zweite Runde. Serhat hat sich nach seiner Einreise aus der Türkei 2004 – ohne nennenswerte Kenntnisse der deutschen Sprache – mittlerweile so an seine neue Heimat gewöhnt, dass er sogar im Winter Fahrrad fährt und dabei an roten Ampeln hält.
Wenn ein Türke mit einer Sozialpädagogin zusammenzieht („Sabine wollte das so sehr, dass es für uns beide gereicht hat“), und danach beim Aufhängen seines Fenerbahce-Wimpels die Feng-Shui-Regeln beachtet, dann bekommt der Begriff „Integration“ eine völlig neue – saukomische – Bedeutung. Es ergeben sich ungeahnte Einblicke in die deutsche Psyche, die Serhat nur mithilfe zwei weiteren deutschen Traditionen verarbeiten kann: Bier und Jägermeister.
In der Türkei ist eben vieles erheblich einfacher und unkomplizierter. Deutsche neigen zu komischen Angewohnheiten:
Sie richten ihre Möbel nach Energieströmen aus, hören Musik mit seltsamen Texten und erklären ihren Hunden die allgemeine Verkehrsordnung.
Serhat Dogan redet in 90 rasanten Minuten über Deutsche, Türken und Deutsch-Türken, Männer, Frauen, Weicheier und Kuckucksuhren und tanzt sogar ein wenig. Muss man da noch mehr sagen?
Text und Regie: Joy Chun & Grimme-Preisträger Moritz Netenjakob
„Exzellentes Kabarett!“ (Osnabrücker Zeitung)
„Naturtalent!“ (Kölner Stadtanzeiger)
„Dieser Mann ist unglaublich!“ (Bastian Pastewka)
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Donnerstag 18.06.2015 – 20 Uhr
Sabine Domogala - „Schwächen umarmen!“ – Kabarett am Abgrund mit, durch und von Sabine Domogala
Es gibt Motivationstrainer, Berater, Mentoren, Leute, die einfach helfen wollen und es gibt Sabine Domogala. Ihr Motto: „Das Leben ist nicht immer Sanifair!“
Wer sich ihr anvertraut, der kann was erleben. Mit ihr wird jeder Abend ein Abenteuer, ob sie will oder andere nicht.
Stuhlkreis, Feedbackrunde oder stille Einzelarbeit - das alles war gestern. Kommen Sie mit auf die Reise in neueste Dimensionen der Therapieform.
Bisher sind alle ihre Klienten, die noch können, hoch begeistert. Hier nur einige Stimmen: „Jetzt, wo Frau Domogala mir geholfen hat, fühle ich mich nicht unbedingt besser – aber viel bewusster anders!“
„Ich wusste nicht, dass es so schlimm ist, danke!“
„Mir hat ihr Jackett gefallen.“
An nur einem Abend lüftet diese Trainerin das Geheimnis für mehr Glück und Zufriedenheit.
Der Fachwelt gibt sie Rätsel auf, doch Sabine Domogala ist überzeugt von ihrem richtigsten Weg: „Wenn alle die Welt durch meine Augen sehen, ist auch mir geholfen.“
Sabine Domogala wurde nicht zuletzt deswegen in 2013 mit dem Kabarettpreis „Goldener Rottweiler“ ausgezeichnet.
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Freitag 19.06.2015 – 20 Uhr
Konrad Stöckel - „Wie man mit AC/DC das Licht aus macht“ - Die Familien Comedy-Show
Köln-Premiere

Konrad Stöckel ist Entertainer, Zauberer, Hobbywissenschaftler, Erfinder und Verdammt-Verrückte-Dinge-Tester! In seiner Show braut er mit Euch einen magischen Cocktail “Witziges Wissen” zusammen. Seine „Weltwunder“ machen Dich und Deine ganze Familie verdammt schlau!
Du bist zwischen 8 und 88 Jahre alt und willst das Wichtigste und Witzigste aus der wunderlichen Welt der Wissenschaft erfahren? Dann kannst Du jetzt in einer Doppelstunde “Wie man man mit AC/DC das Licht ausmacht” mal ganz fix heraus bekommen, wie man in nur zwei Minuten ein leckeres Eis herstellt oder wie Du Deinen eigenen Körper zum Stromnetz umrüstest und echte Blitze erzeugst. Dein Erfindergeist wird geweckt, wenn Du siehst, wie die Waschmaschine “Walk and Wash” ganz ohne Strom “läuft” und wie sich ein echtes Baby als praktischer Wischmop im Haushalt nützlich macht. Gerne enthüllt Dr. h.c. Konrad Stöckel Dir auch das geheimste Geheimnis der Religionsgeschichte und Getränkeindustrie: wie verwandelt man um Gottes Willen bloß Wasser zu Wein? Und wenn der “Schlaumeier” Konrad Stöckel verdammt gut drauf ist, entfährt ihm auch die ungeschönte Wahrheit darüber, warum Euer Opa immer so super laut pupsen kann, ohne es selbst zu hören…Aubacke!
“Weltwunder” Konrad Stöckel ist Daniel Düsentrieb, MacGyver und Yps mit Gimmick in einer genialen Gestalt! Höchstpersönlich verspricht er Dir und Deiner Familie: “Mit meinem grandiosen Geheimwissen bekommt ihr alle ganz locker den nächsten Nobelpreis! Oder wenigstens ein Eis!”
Guten Appetit!
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Samstag 27.06.2015 – 20 Uhr
Onkel Fisch – „Neues aus der Lobbythek“ - Action-Kabarett
Deutschland – einig Lobbythek. „Do it yourself“ ist das Gebot der Stunde. Auch bei Gesetzen. Die macht man allerdings nach der Methode „Lobby and Paste“.
Da wird geschmiert, gekungelt und in den Puff eingeladen, was die Kriegskasse hergibt.
Zeit zurück zu schlagen! Das können Sie einfach selber machen! Mit hausgemachten Lobbyismus die Kinder zum Blumenkohl konvertieren, den Chef zur Gehaltserhöhung schubsen und die NSA zum Aufhören bewegen!
Wenn Politiker nicht nur zum Trinken in die Wirtschaft gehen.
Wenn soziale Kälte durch die Thermounterwäsche kriecht.
Wenn nur noch Lachen hilft!
Ein generationengerechter Action-Kabarett-Abend mit flächendeckendem Mindestgehalt.
Mit dem Energieriesen und dem Kraftpaket von ONKeL fISCH.
Kurzvita:
Das Duo ONKeL fISCH gründete sich 1994.
Adrian Engels und Markus Riedinger haben seitdem nicht nur hunderte Bühnen in ganz Deutschland abgerissen, sondern auch Radiohörer mit tausenden Sketchen begeistert (WDR 2, WDR 5, SWR 3, Eins Live, HR 3, u.v.a.) und Fernsehsendungen (Nightwash, Stratmann's, SWR Late Night u.v.a.) bereichert, geschrieben und selbst produziert. Das WDR-Fernsehen hat drei Programme von ONKeL fISCH aufgezeichnet, sie haben 10 CDs veröffentlicht und ein Buch „Bewusstlos zum Glück“ (WortArt) geschrieben. Und weil sie von Mutter Natur mit einer Extraportion Energie und verrücktem Einfallsreichtum beschenkt wurden, können sie auch einfach nicht damit aufhören.
„Alle Genres der Kleinkunst zum Gesamtkunstwerk modelliert. Jedes ihrer Worte ist eine Faust. Schlägt zu. Und trifft auf die Zwölf.“ Main Echo
„Komik auf die Millisekunde choreographiert. Eine große darstellerische und schauspielerische Leistung.“ Neue Westfälische
„Mit immer neuen Ideen und einer gehörigen Portion Charme gelang es dem Duo, ein wahres Gag-Feuerwerk zu zünden. Schallendes Gelächter.“ Rheinische Post
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SOMMERPAUSE


Donnerstag 03.09.2015 – 20.00 Uhr
Die ImproVisaToren - „Richard Gere tanzt Shakespeare” - Improshow
7 Jahre, 7 Monate und Eine Woche spielten sie ihr Erfolgsprogramm „Mel Gibson singt Ibsen“!
Jetzt reüssieren die ImproVisaToren endlich mit einer neuen Show: „Richard Gere tanzt Shakespeare“!
Unwiederbringliche Szenen und nie dagewesene Spiele entstehen vor den Augen der Zuschauer. Freuen Sie sich auf Situationskomik, Poesie, Comedy und jede Art von Musik!
Auf Zurufe des Publikums reagieren die ImproVisaToren sofort und setzen die Vorschläge spontan in witzige Szenen, Geschichten und Sketche um.
Sie profitieren von ihren langjährigen Erfahrungen aus zahlreichen Live-Auftritten sowie aus Gala-Shows, Firmen-Events, Messen und Privat-Feiern.
So kreierten und gestalteten sie auch TV-Shows wie z.B. „Frei Schnauze XXL“ auf RTL mit.
Feiern Sie mit den ImproVisaToren jedes Mal aufs Neue eine rauschende Premiere!
Monatlich im Stollwerck
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Freitag 04.09.2015 – 20.00 Uhr
THOMAS MÜLLER - Ode ans Marode - Lustvoll in den Untergang!
Wenn eh alles so unvorstellbar wird, wenn die eigene Titanic so langsam mit einem untergeht, sollte man es sich noch mal so richtig schön machen. Erleben sie Thomas Müller als Überbringer der kabarettistischen Henkersmahlzeit am eigenen Leib: Mit vollem Körpereinsatz führt er den Zuschauer neunzig Minuten lang durch seinen ganz persönlichen Alltagswahnsinn und legt dabei gleichermaßen den Finger in die Wunden der Gesellschaft und der Politik. Müller interessiert sich nicht für Floskeln, er bezieht Stellung: Müller plant Vergnügungsparks in leer stehenden AKW, kämpft für mindestens ein Buch für jeden Jugendlichen, um sich im nächsten Moment in ein Pferd zu verwandeln, das bei „Stuttgart 21“ im Einsatz war. Eine einmalige Kombination aus Clown und Kabarett! Volle Power voraus, intuitiv, direkt und doch charmant, lockt er sich und seine Zuschauer auf glattes Eis.
Und ist dabei vor allem immer eins: Echt. Echt komisch. Echt Müller!
Ausgezeichnet mit dem Jury- und Publikumspreis "Paukenschlag" Bonn 2011, dem Kelkheimer Comedypreis 2012 und dem Gummersbacher Comedypreis 2007.
"Müller nutzt die Zwerchfelle der Zuschauer als Trampolin" (WAZ)
"Der hat einen an der Waffel" (ein Zuschauer)
Regie: Marcus Budde
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Samstag 05.09.2015 – 20.00 Uhr
Wallstreet Theatre - Frog ´n´ Chips“ - Comedy
In ihrer neuen Show Frog ´n´ Chips sind die beiden english Gentlemen Herr Schultze und Herr Schröder nicht mehr allein auf der Bühne. Denn der etwas vorlaute aber aberwitzige Franzose, Froschcois le Frog, hat bei ihnen Asyl gefunden.
Unweigerlich entfacht sich ein Schlagabtausch um englische und französische Traditionen und Klischees.
Aber auch als Whistleblower des English Empire verraten Herr Schultze und Herr Schröder so einige Geheimnisse aus den Tiefen des Londoner Towers.
Wer wusste bis dato schon von Prinz Charles Zwillingsbruder?
Natürlich präsentieren die Beiden auch in diesem Programm artistische Highlights. Ist die Tellerdrehnummer nur der Beginn zu einer kulinarischen Froschschenkel Menü? Und ist ein Highland Dress das passende formale Outfit für ein Jonglage-Duell?
Eine fulminante Comedy Show und ein Abend voller Spaß der ansteckt.
God save the Queen contra Vive la France!
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Mittwoch 09.06.2015 – 20.00 Uhr
Peter Frohleiks und Tobias Willmann – Kontrollversuch – Kabarett
Diese kultigen Männer haben bereits auf den bekanntesten Bretter der Republik in Cowboymanier Bohrmaschinen tanzen lassen und Bügelbrettern das Fliegen beigebracht. Nun schreiten sie an Körper und Geist gereift als Duo zur kabarettistischen Tat um erneut die Lach- und Denkmuskeln der Zuschauer vor unerwartete Herausforderungen zu stellen. Eingespielt wie eh und je paaren sie temporeich Sprach- und Bewegungswitz und nehmen physisch und psychisch kein Blatt vor den Mund. Das älter werden nichts für Feiglinge und Mimosen ist spüren sie schmerzlich bei ihren verblüffend unverhofften Körpertäuschungen, nach denen sie am Ende jedoch locker und zielsicher bei Herz und Hirn ins Schwarze treffen.
Eine hintersinnige Zwergfellmassage mit Musikalität, Bewegungskultur und Facettenreichtum bei der Abwechslung garantiert ist. Unmittelbar zwischenmenschlich mit Plaudereien von Kind und Kegel dabei aus der Drehung heraus pointiert, politisch, satirisch und immer geistreich sind diese langjährigen Weggefährten Garanten für einen Abend an dem selbst Männer vergessen, das eigentlich Fußball läuft.
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Donnerstag 10.09.2015 – 20 h
Andrea Volk - "Teleshopping macht sexy – Unglaubliches aus der Welt des Teleshopping"
Vertriebs-Comedy & Infotainment - Stand-Up & Lies-Ab!

Pfirsischzarte Pyjamas, Hausanzüge mit Leopardenfell-Imitation, rosarote Plüschbademäntel, süßliche Parfüms, tellergroßer Ohrschmuck, kiloweise Schokopralinen, rosenverziertes Porzellan und hinreißende Föhnfrisuren – sind wir im Paradies? Beinah, wir sind im irdischen Pendant, dem Verkaufsfernsehen.
Teleshopping: das Land des Lächelns, das Reich, in welchem die gute Laune niemals untergeht. Eine Fassadenwelt, in der kein Wasser aus dem Hahn kommt, dafür aber bizarre Angebote über den Bildschirm flimmern. Aber was macht das schon? „Mehr Schein als Sein“ lautet die Faustregel.
Willkommen auf der anderen Seite der bunten Mattscheibe - der Kehrseite des Paradies! Glück durch Hornhauthobel und Schlafmangel, Pech durch selbstverliebte Moderatoren und sprechende Sahnetorten und Brüllen vor Lachen über nächtliche Anrufer - Volk hat's erlebt, aufgeschrieben - und daraus eine Comedy-Show daraus gezaubert.
Andrea Volk hat selbst 6 Jahre als Handtuch-Expertin gearbeitet. Sie entlarvt das Verkaufsfernsehen als geniale Inszenierung, die uns Zuschauer subtiler manipuliert als wir ahnen.
Bettina Böttinger (Kölner Treff) und Frank Elstner (Menschen der Woche) luden die Kabarettistin mit ihrem realsatirischen Buch „Wenn Sie jetzt anrufen, bekommen Sie den Moderator gratis dazu!“ in ihre Talkshows ein.
Die Presse schreibt:
Ostfriesen-Zeitung 04.06.13 : "Mit staubtrockener Komik begeisterte Andrea Volk...das Publikum lachte sich krank."
Solinger Tageblatt 22.4.13 .: "Andrea Volk begeisterte in der Cobra...(zu Teleshopping)..urkomische aber auch bitterböse Einblicke hinter die Kulisse einer milliardenschweren Branche...Das Publikum hat es in den vollbesetzten Reihen vor Lachen fast von den Sitzen gerissen."
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Freitag 11.09.2015 – 20 Uhr
Anna Piechotta „Schneewittchen ist tot“ Musik und Kabarett - Köln-Premiere
Anna Piechotta – die Sängerin mit dem Schneewittchengesicht, so wurde sie einst betitelt.
Doch Schneewittchen ist tot! Ihre liebliche Aura entpuppt sich in Wirklichkeit als ironischer,
markanter und zynischer Geist. Piechottas Lieder sind kein musikalischer Zwergenaufstand, im Gegenteil – sie zeigen stiefmütterlichen Charakter: Da werden Einbrecher zu Liebhabern, Katzen zu Kriminellen und Scientologen zu historischen Größen. Es werden Briefbomben verschickt, Kinder mit Armbruch zu Heulsusen degradiert und Zirkusvorsteher als Illusionskünstler entlarvt. Manchmal aber, wenn ihr danach ist, haucht Anna dem wahren Schneewittchen noch einmal etwas Leben ein.
Frech und charmant präsentiert Anna Piechotta ihre hochmusikalischen Lieder. Piechottas
Gesang ist wandlungsfähig: Ihre Virtuosität erlaubt es ihr jede Klangfarbe und jede
Stimmung zu erzeugen. Ihr präzises und kunstvoll arrangiertes Klavierspiel verbindet sich
mit wohldurchdachten Liedtexten, deren Wendungen immer wieder überraschen. Indem
Anna lebt, was sie singt und singt, was sie lebt, zieht sie ihr Publikum in den Bann – vom
ersten bis zum letzten Ton.
Preise (Auswahl)
2014: 2. Platz Hallertauer Kleinkunstpreis
Finalistin um die St. Ingberter Pfanne
2011: Dritte Preisträgerin des deutschen Chansonnachwuchsförderpreises Berlin
2011 + 2014: Finalistin um die Tuttlinger Krähe
2010: Finalistin des Ralph Benatzky-Chansonpreises
2007: Preisträgerin des Songpoeten Nachwuchsförderpreises der Hanns-Seidel-Stiftung
2006: Dritte Preisträgerin beim bundesweiten Stuttgarter Chanson & Liedwettbewerb
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Samstag 12.09.2015 – 20 Uhr und Sonntag 13.09.2015 – 20 Uhr
Thomas Schreckenberger – „Notausgang gesucht“ – Kabarett
Das Gefühl kennt jeder: Man wacht auf und könnte schon wieder vor allem davonlaufen! Ist nicht das ganze Leben ein einziger Fluchtversuch vor dem Wahnsinn?
Schon morgens um sechs, wenn der Radiowecker anspringt, scheuchen uns gnadenlose GuteLauneTerrorkommandos aus den Federn. Der Blick in die Zeitung bringt nur täglich neue Skandale und Politiker, die rückgratlose Aufklärung versprechen. Selbst die Lektüre der Todesanzeigen liefert lediglich die Erkenntnis, dass wieder keiner dabei ist, dem man es gewünscht hätte.
Am Abend dann jonglieren Politiker und Lobbyisten (wobei die Unterscheidung oft nur unter größter Anstrengung möglich ist) in einer der zahllosen PolitTalkshows mit Begriffen wie „Systemrelevanz“ und „Enlassungsproduktivität“.
Dem fassungslosen Betrachter bleibt beim Anblick dieser rhetorischen Selbstbefriedigungsorgie nur der verzweifelte Gedanke: „Wo ist Al Quaida, wenn man sie mal braucht?“
Selbst im Privatfernsehen ist keine Ablenkung mehr zu finden: Die Werbung wird dauernd von Filmen unterbrochen, das ganze Volk ist durchgecastet, durchgequizt und jeder noch so unbekannte PseudoPromi hat sich durchs Programm gekocht und dem Zuseher Gerichte präsentiert, die eine Einladung zu einer leckeren Schale Affenhirn bei einem afrikanischen Eingeborenenstamm als wünschenswerte Alternative erscheinen lassen.
Auch die Kirche ist kein Ort mehr zu, sondern von dem man fliehen sollte – zumindest, wenn man männlich und unter 15 Jahre alt ist. Nur der Glückskeks beim Chinesen (oder Eckard von Hirschhausen) raunt einem beruhigend zu: „Wenn sich eine Tür schließt, dann öffnet sich eine andere!“
Aber wer wird dort wieder warten? Der Mann von der GEZ, RTL oder alle FacebookFreunde, die einen endlich mal persönlich kennen lernen möchten?
In „Notausgang gesucht“ begibt sich Thomas Schreckenberger auf einen kabarettistischen Fluchtversuch vor dem Wahnsinn unserer Zeit, immer verfolgt von der Zombiearmee der deutschen Politund Promiszene, die der mehrfach ausgezeichnete Kabarettist (u.a. Kleinkunstpreis BadenWürttemberg, Reinheimer Satirelöwe, uvm.) als treffsichere Parodien mit auf die Bühne bringt.
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Mittwoch 16.09.2015 – 20 Uhr
Roberto Capitoni – „Ein Italiener kommt selten allein!“ oder: Amore in allen Lebenslagen - Comedy
Roberto Capitoni - das ist lebendige Stand-up-Comedy in 4D : Sehen, Hören, Fühlen, Lachen!
In seinem neuen Programm dreht sich alles um das Thema AMORE!
Und Liebe ist ja nicht einfach nur Liebe. Liebe ist ein facettenreiches Phänomen! Besonders, wenn man sie aus den diversen Blickwinkeln eines Halbsizilianers mit deutsch-schwäbischen Wurzeln betrachtet...
Bei allen Betrachtungen stets im Schlepptau: La Famiglia! Denn: "Ein Italiener kommt selten allein!"
Und dieses "Nie-allein-Sein" ist auch Robertos zentrales Dilemma.
Selbst beim ersten Date bleibt er nicht verschont: Sein sizilianischer Patenonkel Luigi ist immer dabei. Mal als "Kopfstimme", mal höchst real.
Auch der schwäbische Familien-Zweig meldet sich ständig ungefragt zu Wort, bevorzugt in Robertos Liebesangelegenheiten.
Welche Frau findet Gnade vorm schwäbisch-sizilianischen Familien-Tribunal?
Darf ein Mann zwei Nudel-Kulturen gleichermaßen lieben?
Und überhaupt: Wo bleibt die Liebe, wenn sich deutsche Sachlichkeit, schwäbische Vorsicht und italienisches Temperament in Personalunion vereinen?
Probleme hin, Konflikte her, Definitionen beiseite - eigentlich weiß Roberto ja immer am besten selbst, was er will... bis mal wieder Onkel Luigi aus Palermo, auf den Plan kommt und tief ins Schatzkästlein seiner klugen "Überlebenstipps" greift.
Widerspruch selbstredend zwecklos! Denn Onkel Luigi kann auch anders!
Und dann heißt es nur noch eines: "Ich mach Dir Betonschuhe!“ Der Rest ist Schweigen...
Kurzvita:
Roberto Emilio Francesco Paolo Sergio Capitoni kommt gebürtig, wie der Name schon sagt, aus dem wunderschönen schwäbischen Allgäu.
Seit 1982 ist der, mit seinen 1,73m überdurchschnittlich große Halbitaliener auf deutschen Bühnen unterwegs.
Im TV zu sehen ist er u.a. bei Kabarett- und Comedy- Sendungen wie Kabarett aus Franken, BR, SWR Spätschicht. Kleinkunstfestival der Wühlmäuse RBB /ARD, NDR Comedy Contest NDR, Willkommen bei Mario Barth RTL und auch bei Sendungen wie WOK WM, ProSieben, Tagesthemen ARD, Kölner Treff WDR etc.
Vor kurzem hat er den Publikumspreis des Kleinkunstpreises Stockstädter Römerhelm gewonnen.
„Roberto Capitoni hat seinen Stil gefunden, erzählt expressiv und lautstark, würzt mit sehr viel Komik, ist mimisch exakt und körperlich präsent (…) beinahe weilmeisterlich.“
Rhein Zeitung
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Donnerstag 17.09.2015 – 20 Uhr
Matthias Reuter - Die Menschen sind ´ne Krisenherde… - Musikkabarett
Es gibt Leute, die vermuten, dass der Mensch die Krone der Schöpfung ist.
Es gibt andere, die befürchten, dass das stimmt.
Aber wie isser nu wirklich, der Mensch?
Es muss irgendwas sein zwischen Aristoteles und Homer Simpson.
Oder, entschuldigung meine Damen, zwischen, na, sagen wir mal, Marie Curie und Daniela Katzenberger. Mit jeweils individueller Tendenz in eine der beiden Richtungen.
Und einer großen Gemeinsamkeit: Der Mensch macht sich gerne bemerkbar. Vor allen Dingen in Gruppen. Das unterscheidet ihn vom Wiederkäuer. Wenn Kühe in einer Herde auf einer Wiese zusammen stehen, dann sind sie meistens still. Das ist beim Menschen ganz anders. Darum ist es ja auch gut, dass es ihn jetzt als Gruppe immer mehr im Internet zu finden gibt, denn da kann man die Lautsprecher ausschalten.
Und davon soll nun dieses Programm handeln, also, nicht vom Lautsprecher- ausschalten, das können Sie zu Hause machen, wann Sie lustig sind, sondern von Menschen in Gruppen. Denn wenn mehr als zwei Menschen zusammen auftauchen, dann wird´s interessant: dann werden Möbelmärkte gegründet und Regierungen gestürzt, Ehen geschlossen und Muttertage gefeiert. Dann wird public geviewt und geheim gedienstet, bundesgetagt und pflege-WG-t, ins Becken gemacht und in der Wirtschaft bestochen.
Und man hüpft ungebremst von einer Krise zur nächstmöglichen. Oder gereimt: „Von Teheran bis Eckernförde: die Menschen sind ne Krisenherde…“
Matthias Reuter guckt sich an, was seine Mitmenschen so machen und versucht, sie trotzdem zu mögen. Dazu spielt er Klavier und singt im Rahmen seiner Möglichkeiten, denn er macht sich gern bemerkbar. Da ist er genau wie alle anderen.
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Freitag 18.09.2015 – 20.00 Uhr
Carsten Höfer - „TAGESABSCHLUSSGEFÄHRTE“ - Stand-up – Kabarett
Freuen Sie sich auf intelligente Premium Comedy.
Carsten Höfer begeistert mit einem außergewöhnlichen Kabarett – Stand Up über Ihre besonderen Fähigkeiten zu den merkwürdigsten Gefühlen.
Die Zeit zwischen den Werbeunterbrechungen wird immer kürzer, die statistische Ehedauer wird immer kürzer -aus Lebensabschnittsgefährten werden Tagesabschlussgefährten.
Ein Scheidungstermin beim Amtsgericht geht schneller, als im Mc Drive ein Happy Meal zu bestellen.
Aus dem Frauenversteher Carsten Höfer wird der Tagesabschlussgefährte.
Carsten Höfer hat extra für Sie das ganze Programm erfolgreich erlebt:
Verliebt, verlobt, verheiratet - Kind, Reihenhaus mit Garten, Eheglück - Probleme, Ärger, Frust -
Trennung, Anwalt, Scheidung - Reset, Neustart…
Jede Phase ist voll mit Ihren Gefühlen.
Carsten Höfer zeigt Ihnen, warum jede Phase Ihren ganz eigenen Humor hat.
Carsten Höfers Humor ist Flamenco fürs Zwerchfell.
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Samstag 19.09.2015 – 20 Uhr und Sonntag 20.09.2015 – 20 Uhr
Götz Frittrang – Wahnvorstellung - Kabarett am Rande des Nervenzusammenbruchs
Kennen Sie das? Sie sitzen auf einem unbequemen Sperrmüllstuhl in einem modrigen Kulturkeller und lachen zwei Stunden am Stück durch. Nein? Dann wird es Zeit, Götz Frittrangs „Wahnvorstellung“ zu besuchen.
Der Gewinner des Passauer Scharfrichterbeils, des Kabarett Kaktus München, des Thurn und Taxis Kabarettpreises und vieler anderer Auszeichnungen ist ein auf der Bühne selten gewordenes Phänomen: schnörkellos, wuchtig, und doch von feinem Schliff.
Von grobem Unfug, über bitterbösen Witz und liebenswerte Komik bis hin zu tagesaktueller Politik macht Frittrang vor nichts halt: Afghanistan, Süßigkeiten, Religion, Unterhosen, Kalter Krieg, Übergewicht, Haustiere - kein Thema wird ausgelassen, und die politische Analyse ist oft nur zwei Sätze von der absurden Geschichte entfernt. Frittrang poltert, redet sich um Kopf und Kragen und löst beim Publikum regelmäßig Begeisterungsstürme aus.
Götz Frittrang ist einer der letzten normalen Menschen auf diesem Planeten und leidet entsprechend unter der fortdauernden Konfrontation mit dem permanenten Wahnsinn, der ihn umgibt. Nachdem er seine Wut lange genug in sich hineingefressen hat, ist es an der Zeit, einiges davon herauszulassen. Am besten wohldosiert in zwei Blöcken a 50 Minuten und einer Pause dazwischen, um sich eine kleine Erfrischung zu gönnen.
Matthias Egersdörfer: „Götz Frittrang ist ein sprachgewaltiger Bühnenberserker. Er zerrt uns in dunkle Abgründe und wandelt mit uns Hand in Hand im fröhlichsten Blödsinn. Wenn Frittrang zum Improvisieren anfängt möchte ich niederknien und meinem Herrgott danken, dass ich das erleben darf.“
„Kabarettistisches Meisterstück im Großformat“ Schwäbische Zeitung
„Eine überragend originelle und clevere Darbietung. Tatsächlich Tränen gelacht“ General-Anzeiger Bonn, Hagen Haas
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Mittwoch 23.09.2015 – 20 Uhr
Serhat Dogan - „Kückück – Ein Türke sieht Schwarz-Rot-Gold“
Endlich ist es soweit! Serhat Dogans Culture-Clash-Comedy geht in die zweite Runde. Serhat hat sich nach seiner Einreise aus der Türkei 2004 – ohne nennenswerte Kenntnisse der deutschen Sprache – mittlerweile so an seine neue Heimat gewöhnt, dass er sogar im Winter Fahrrad fährt und dabei an roten Ampeln hält.
Wenn ein Türke mit einer Sozialpädagogin zusammenzieht („Sabine wollte das so sehr, dass es für uns beide gereicht hat“), und danach beim Aufhängen seines Fenerbahce-Wimpels die Feng-Shui-Regeln beachtet, dann bekommt der Begriff „Integration“ eine völlig neue – saukomische – Bedeutung. Es ergeben sich ungeahnte Einblicke in die deutsche Psyche, die Serhat nur mithilfe zwei weiteren deutschen Traditionen verarbeiten kann: Bier und Jägermeister.
In der Türkei ist eben vieles erheblich einfacher und unkomplizierter. Deutsche neigen zu komischen Angewohnheiten:
Sie richten ihre Möbel nach Energieströmen aus, hören Musik mit seltsamen Texten und erklären ihren Hunden die allgemeine Verkehrsordnung.
Serhat Dogan redet in 90 rasanten Minuten über Deutsche, Türken und Deutsch-Türken, Männer, Frauen, Weicheier und Kuckucksuhren und tanzt sogar ein wenig. Muss man da noch mehr sagen?
Text und Regie: Joy Chun & Grimme-Preisträger Moritz Netenjakob
„Exzellentes Kabarett!“ (Osnabrücker Zeitung)
„Naturtalent!“ (Kölner Stadtanzeiger)
„Dieser Mann ist unglaublich!“ (Bastian Pastewka)
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Donnerstag 24.09.2015 – 20.00 Uhr
Anny Hartmann - „Ist das Politik, oder kann das weg?“ - Kabarett
Ist es 20:15 oder doch eher 17:15? Läuft da „Brisant“ oder doch die „Tagesschau“. Die klassischen Nachrichten driften immer mehr in den Boulevard ab und man versteht gar nicht mehr, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.
Worüber lohnt es sich aufzuregen? Was sind die wahren Ungerechtigkeiten?
Anny Hartmann bringt in ihrem Programm „Ist das Politik, oder kann das weg?“ Licht ins Dunkel und trennt echte Aufreger von puren Ablenkungsmannövern.
Sie ist unbequem und gesellschaftskritisch, das aber mit viel Humor und grundsympathisch.
Obwohl ihre Inhalte betroffen machen und berühren, überrascht sie mit einer unglaublichen Leichtigkeit, mit Herz und Verstand, mit Ironie und geistesbelebender Frische.
Anny Hartmann wagt es, den Mächtigen auf die Zehen zu treten. Mit ordentlicher Wut im Bauch erlegt sie reihenweise große Tiere in Politik und Wirtschaft, mit Fachwissen und Sprachwitz bereitet sie Missstände auf und mit Engagement zeigt sie Alternativen auf.
Mit scharfem Blick und Pointen, die mal fein- und mal großkalibrig sind, zeigt die Kabarettistin, wie lustig Politik sein kann.
Volker Pispers sagt über sie:
"Anny Hartmann hat verstanden, dass man, um Unterhaltung zu machen, nicht nur Humor braucht, sondern vor allem eine Haltung. Außerdem besitzt sie als Diplomvolkswirtin auch noch Hirn. Sie vereint in Ihrer Person also die drei großen H des Kabaretts: Haltung, Humor, Hirn. Das sollten Sie sich angucken."
Also: nichts wie hin....
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Freitag 25.09.2015 – 20 Uhr
Mia Pitroff - „Ganz schön viel Landschaft hier“ – Kabarett – Köln-Premiere
Mia Pittroff steht da, wo sie vielleicht gerade selbst noch standen. Doch wo andere vielleicht nur „ganz schön viel Landschaft“ sehen, entdeckt die gebürtige Oberfränkin und Wahlberlinerin immer noch etwas mehr. In ihrem neuen Programm inspiziert die studierte Germanistin hintersinnig das scheinbar Bekannte und Alltägliche. Mit ihrem unvergleichlich lakonischen Humor fördert sie dabei Erstaunliches zutage.
Und wenn sie denken, sie hätten schon alles von Mia Pittroff gehört, dann fängt sie auch noch an zu singen.
Der Teufel steckt noch immer im Detail. Er wohnt auf verblichenen To-do-Listen am Kühlschrank, auf tätowierten Unterschenkeln, in kryptischen QR-Codes. Warum überqueren Menschen im Rentenalter in Scharen die Alpen? Und überhaupt: Warum wollen immer alle, dass es bergauf geht, wenn bergab doch so viel entspannter sein kann? Im Laufe des Abends enttarnt sie das Alltägliche als hochpolitisch und entlarvt das scheinbar Politische als banal. Mia Pittroff findet vielleicht nicht auf alles eine Antwort. Aber das wäre auch zu schade– so können die schönen Fragen bleiben.
„Mia Pittroff linst mit einer hochgezogenen Augenbraue durch die Gesellschaftslupe, tänzelt vergnügt an ihre Staffelei und pinselt eine herrlich absurde, subtile bis subversive Collage. Fabelhaft!“
Bonner Generalanzeiger, 2014
Mia Pittroff ist die Gewinnerin zahlreicher Kleinkunst- und Kabarettpreise. Mit ihren Poetry-Slam-Team „Tha boyz with tha girlz in tha back“, zusammen mit Nora Gomringer und Fiva MC gewann sie 2005 den Teamwettbewerb der deutschen Poetry Slam-Meisterschaften und war lange als Poetry Slammerin auf deutschen Bühnen unterwegs. Mit dem Volxmusiker David Saam gründete sie das „Duo Sellarie“ und erfand das Genre des „fränkischen Chansons“, bevor sie 2009 ihr erstes und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnetes Solo-Kabarettprogramm „Mein Laminat, die Sabine und ich“ auf die Bühne brachte. Sie schreibt regelmäßig für den Hörfunk und ist einem sehr jungen Publikum als Autorin und Sprecherin der „Betthupferl“ auf Bayern 1 bekannt. Sie ist außerdem regelmäßig zu Gast bei den zahlreichen Berliner Lesebühnen. 2012 erschien ihr humoristischer Reiseführer „Franken – ein Heimatbuch“ im Conbook-Verlag.
"Wie der frühe Polt. Nur weiblich halt ... und hübscher!"
Ein Fan
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Samstag 26.09.2015 – 20 Uhr und Sonntag 27.09.2015 - 20 Uhr
Frank Fischer – „Gewöhnlich sein kann jeder!“ - Kabarett/Comedy - Köln-Premiere
Das neue Programm von Frank Fischer wird außergewöhnlich. Denn der Alltag ist oft gewöhnlich genug. Das muss nicht sein und deshalb nimmt Sie der vielfach ausgezeichnete Kabarettist mit in seine Welt voll verrückter Erlebnisse. Es ist ganz einfach, jeden Tag zu etwas Besonderem zu machen. Gehen Sie in der Mittagspause zu Media-Markt und fragen Sie den Verkäufer, ob Sie ihm helfen können. Oder bieten Sie der Dame hinter der Fleischtheke ein Stück Wurst an. Eine Anleitung für den ungewöhnlichen Moment im Leben. Denn gewöhnlich sein kann jeder.
"Die Mischung mit der Fischer aufwartet hat etwas ganz Eigenes, ist dynamisch und unverbraucht." (Göttinger Tageblatt) "Frank Fischer zeigte sich als Komiker der Extraklasse mit gutem Draht zum Publikum." (Fränkische Nachrichten)
Ausgezeichnet mit 18 Kabarettpreisen
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Mittwoch 30.09.2015 – 20 Uhr
Onkel Fisch – „Neues aus der Lobbythek“ - Action-Kabarett
Deutschland – einig Lobbythek. „Do it yourself“ ist das Gebot der Stunde. Auch bei Gesetzen. Die macht man allerdings nach der Methode „Lobby and Paste“.
Da wird geschmiert, gekungelt und in den Puff eingeladen, was die Kriegskasse hergibt.
Zeit zurück zu schlagen! Das können Sie einfach selber machen! Mit hausgemachten Lobbyismus die Kinder zum Blumenkohl konvertieren, den Chef zur Gehaltserhöhung schubsen und die NSA zum Aufhören bewegen!
Wenn Politiker nicht nur zum Trinken in die Wirtschaft gehen.
Wenn soziale Kälte durch die Thermounterwäsche kriecht.
Wenn nur noch Lachen hilft!
Ein generationengerechter Action-Kabarett-Abend mit flächendeckendem Mindestgehalt.
Mit dem Energieriesen und dem Kraftpaket von ONKeL fISCH.
Kurzvita:
Das Duo ONKeL fISCH gründete sich 1994.
Adrian Engels und Markus Riedinger haben seitdem nicht nur hunderte Bühnen in ganz Deutschland abgerissen, sondern auch Radiohörer mit tausenden Sketchen begeistert (WDR 2, WDR 5, SWR 3, Eins Live, HR 3, u.v.a.) und Fernsehsendungen (Nightwash, Stratmann's, SWR Late Night u.v.a.) bereichert, geschrieben und selbst produziert. Das WDR-Fernsehen hat drei Programme von ONKeL fISCH aufgezeichnet, sie haben 10 CDs veröffentlicht und ein Buch „Bewusstlos zum Glück“ (WortArt) geschrieben. Und weil sie von Mutter Natur mit einer Extraportion Energie und verrücktem Einfallsreichtum beschenkt wurden, können sie auch einfach nicht damit aufhören.
„Alle Genres der Kleinkunst zum Gesamtkunstwerk modelliert. Jedes ihrer Worte ist eine Faust. Schlägt zu. Und trifft auf die Zwölf.“ Main Echo
„Komik auf die Millisekunde choreographiert. Eine große darstellerische und schauspielerische Leistung.“ Neue Westfälische
„Mit immer neuen Ideen und einer gehörigen Portion Charme gelang es dem Duo, ein wahres Gag-Feuerwerk zu zünden. Schallendes Gelächter.“ Rheinische Post
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(21.05.15, rosch)

http://www.buergerhausstollwerck.de

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