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Spielplanübersicht bis Oktober 2016
Kabarett und Comedy im Stollwerck - Aktueller Spielplan
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Theater 509 macht Sommerpause bis zum 01.09.2016.

Freitag 02.09.2016 – 20 Uhr
Hans Gerzlich – „So kann ich nicht arbeiten!“ - Kabarett
Gestern brauchte man für eine steile Bürokarriere Fachkenntnisse und einen guten Draht
zum Chef, heute benötigt man einen guten Draht zum Chef, Grundkenntnisse in Griechisch-Römisch und einen strammen Aufwärtshaken.
Diplom-Ökonom Hans Gerzlich hat sich in der Büro-Arena unter jene Gladiatoren gemischt, die den überfüllten Terminkalender mit einem erfüllten Leben verwechseln, deren Freizeit heute Rufbereitschaft heißt, und die den Laptop erst zuklappen, wenn sie selbst auf der Intensivstation zusammenklappen.
Mit cooler Ironie rechnet der Kabarett-Seiteneinsteiger mit der eigenen Berufsvergangenheit ab und präsentiert uns den geistig-moralischen Kontostand unserer Schicksalsgemeinschaft.
Feinsinnig in der Betrachtung, konsequent in der Bilanz. Kabarett heute eben.
Der Gelsenkirchener Schreibtischtäter seziert staubtrocken und bleistiftspitz Arbeitswelt, Politik und Gesellschaft, gewürzt mit Bonmots aus seinem früheren Leben, dem Büroalltag.
Politisch. Polemisch. Komisch ökonomisch.
Außerdem erfahren Sie in Hans Gerzlichs satirisch-geistreicher Spaßverderbung, was Ihr(e) Vorgesetzte(r) mit einem Imker gemein hat, weshalb Sie Stellenanzeigen wie Reiseprospekte lesen sollten und warum Ihre Einkommenshöhe von Ihrer Schuhgröße abhängt.
Hans Gerzlich ist Autor des Buches GELD FÜR ALLE (Goldmann-Verlag, München). Seine Live-
Programme BÜROGEFLÜSTER und GELD FÜR ALLE sind bei WortArt (Köln) als CD erschienen.
Kölner Stadtanzeiger Wirtschafts-Kabarett mit mentaler Mehrwert-Garantie.
Allgemeine Zeitung Mainz Wirtschaftswunderbar, Herr Gerzlich!
Badische Zeitung Denn der Kopf lacht mit: Kabarett der intellektuellen Art.
Neue Rhein Zeitung Intelligent, witzig und manchmal sogar bitterböse.
Rheinische Post Die gehobene Form des Genres.
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Samstag 03.09.2016 – 20 Uhr
Hubert Burghardt - „Nachher will‘s keiner gewesen sein!“ - gesellschaftspolitisches Kabarett Wegen einer Erkrankung muss die Veranstaltung mit Herrn Burghardt am 03.09.2016 leider abgesagt werden. Gekaufte Karten können bei den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.
Seichte Unterhaltung und platte Späße sind nicht sein Ding. In seinem neuen Kabarettprogramm „Nachher will’s keiner gewesen sein!“ zeichnet Hubert Burghardt das Bild einer abgelenkten Gesellschaft, die in einem Overkill an vermeintlichen Informationen wohl den Überblick verloren hat.
Mit spitzfindigen Statements, hintergründigen Spielszenen und listigen Liedchen am Klavier skizziert Burghardt, dass die Gesellschaft durchaus nicht zwischen angeblicher Alternativlosigkeit und sogenannten Sachzwängen erstarren muss.
Inhaltlich dreht sich das Programm der „kabarettistischen Ein-Personen-Gesellschaft“ nicht nur um pharmazeutische Nahrungsmittel, Staatsbulimie und die Flexibilisierung von Toleranzgrenzen, sondern auch um totsichere Geschäftsideen, gewagte Steuerhilfe und verrückte Wortfindungsstörungen. Ganz nebenbei wird noch der Garten besungen, ein Shakespeare-Klassiker eingedampft und erklärt, warum Alkohol mitunter sehr hilfreich ist. Wie man sieht, geht es nicht nur um Detailfragen, sondern wie immer auch ums Große und Ganze.
Wo andere nur reden, wird Burghardts Bühnengeschehen immer wieder durch schräge Typen, originelle Szenen sowie ebenso luftige, wie tiefsinnige Lieder ergänzt.
„Nachher will’s keiner gewesen sein!“ ein Programm für Querköpfe, Mitdenker und Spaßversteher!
„Hubert Burghardt gehört zu den Vertretern des politischen Kabaretts der hohen Schule. Er möchte informieren, hinterfragen, Zusammenhänge darstellen, entlarven. Das er nebenbei recht hübsch Klavier spielt, ist fast Mittel zum Zweck.“ (WAZ)
„Durch den Wechsel zwischen tiefsinnigen Gedankengängen, musikalischen Einlagen und dem Auftreten seiner schrägen Typen, gelingt Burghardt der Spagat zwischen intellektuellem Anspruch und guter Unterhaltung. Ein Meister des politischen Kabaretts“ (RHEINZEITUNG)
"Hintergründig, angriffslustig, geistig wendig legt er einen bemerkenswert hohen Input an Fakten vor. Den in Pointen umzumünzen macht den Könner aus. Intelligentes Kabarett mit Biss“ (RUHRNACHRICHTEN)
„Meister des geschliffenen Wortes!“ (SCHWÄBISCHE ZEITUNG)
"Wer nach über zwei Stunden Spielzeit seine Besucher mit einer Verballhornung von Heisenbergs Unschärferelation bei der Stange hält, hätte mindestens einen Preis verdient gehabt!" (HOLSTEINSCHE COURIER)
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Mittwoch 07.09.2016 – 20 Uhr
Anna Piechotta - „Schneewittchen ist tot“ - Musik und Kabarett
Anna Piechotta – die Sängerin mit dem Schneewittchengesicht, so wurde sie einst betitelt.
Doch Schneewittchen ist tot! Ihre liebliche Aura entpuppt sich in Wirklichkeit als ironischer, markanter und zynischer Geist. Piechottas Lieder sind kein musikalischer Zwergenaufstand, im Gegenteil – sie zeigen stiefmütterlichen Charakter: Da werden Einbrecher zu Liebhabern, Katzen zu Kriminellen und Scientologen zu historischen Größen. Es werden Briefbomben verschickt, Kinder mit Armbruch zu Heulsusen degradiert und Zirkusvorsteher als Illusionskünstler entlarvt. Manchmal aber, wenn ihr danach ist, haucht Anna dem wahren Schneewittchen noch einmal etwas Leben ein. Frech und charmant präsentiert Anna Piechotta ihre hochmusikalischen Lieder. Piechottas Gesang ist wandlungsfähig: Ihre Virtuosität erlaubt es ihr jede Klangfarbe und jede Stimmung zu erzeugen. Ihr präzises und kunstvoll arrangiertes Klavierspiel verbindet sich mit wohldurchdachten Liedtexten, deren Wendungen immer wieder überraschen. Indem Anna lebt, was sie singt und singt, was sie lebt, zieht sie ihr Publikum in den Bann – vom ersten bis zum letzten Ton.
Preise (Auswahl)
2014: 2. Platz Hallertauer Kleinkunstpreis
Finalistin um die St. Ingberter Pfanne
2011: Dritte Preisträgerin des deutschen Chansonnachwuchsförderpreises Berlin
2011 + 2014: Finalistin um die Tuttlinger Krähe
2010: Finalistin des Ralph Benatzky-Chansonpreises
2007: Preisträgerin des Songpoeten Nachwuchsförderpreises der Hanns-Seidel-Stiftung
2006: Dritte Preisträgerin beim bundesweiten Stuttgarter Chanson & Liedwettbewerb
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Donnerstag 08.09.2016 – 20.00 Uhr
Die ImproVisaToren - „Richard Gere tanzt Shakespeare” - Improshow
7 Jahre, 7 Monate und Eine Woche spielten sie ihr Erfolgsprogramm „Mel Gibson singt Ibsen“!
Jetzt reüssieren die ImproVisaToren endlich mit einer neuen Show: „Richard Gere tanzt Shakespeare“!
Unwiederbringliche Szenen und nie dagewesene Spiele entstehen vor den Augen der Zuschauer. Freuen Sie sich auf Situationskomik, Poesie, Comedy und jede Art von Musik!
Auf Zurufe des Publikums reagieren die ImproVisaToren sofort und setzen die Vorschläge spontan in witzige Szenen, Geschichten und Sketche um.
Sie profitieren von ihren langjährigen Erfahrungen aus zahlreichen Live-Auftritten sowie aus Gala-Shows, Firmen-Events, Messen und Privat-Feiern.
So kreierten und gestalteten sie auch TV-Shows wie z.B. „Frei Schnauze XXL“ auf RTL mit.
Feiern Sie mit den ImproVisaToren jedes Mal aufs Neue eine rauschende Premiere!
Monatlich im Stollwerck
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Freitag 09.09.2016 – 20 Uhr
Leslie Sternenfeld - „Der Weltenwunderer“ - Musik-Kabarett
Du hörst Karussellmusik und die Rufe von Priestern im Matrosenanzug, du siehst hupende Spielerfrauen und apportierende Politiker, es riecht nach Zuckerwatte und ungewaschenen Engeln.
Leslie ist ausgewandert - in sein eigenes Land. Dort lebt er königlich und wundervoll inmitten von Phantasie, Poetry, Liedern, Geschichten und realem Irrsinn - dort in der Leslei.
Und Leslie blickt staunend zurück auf die Welt, die er verlassen hat, und fragt sich des Öfteren:
Ist der Alltag nachts vorbei?
Wer stimmt den Himmel voller Geigen?
Kann es bei Real Märchenpreise geben?
Macht Speed-Dating süchtig?
Wird auf den Wegen nach Rom Mautgebühr fällig?
Führt schwarzer Humor zu Blutlachen?
Darf das Abendland leben, als wenn es keinen Morgen gäbe?
Ihr seht, die Leslei ist ein Einwunderungsland - und Leslie mischt für euch die Greencards und freut sich auf neue Kegelbrüder, Betschwestern, Vatermörder und Kontermuttern.
Leslie Sternenfeld macht Kabarett mit Klavier und Krone, scharfem Blick und weichem Keks - zum Schmunzeln und Grübeln, zum Schwelgen und Geiern, zwischen grauer und Gummizelle.
Er bringt euch um die Ecke der Welt. Kommt mit in die Leslei!
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Samstag 10.09.2016 – 20 Uhr
Wallstreet Theatre - Frog ´n´ Chips“ - Comedy
In ihrer neuen Show Frog ´n´ Chips sind die beiden english Gentlemen Herr Schultze und Herr Schröder nicht mehr allein auf der Bühne. Denn der etwas vorlaute aber aberwitzige Franzose, Froschcois le Frog, hat bei ihnen Asyl gefunden.
Unweigerlich entfacht sich ein Schlagabtausch um englische und französische Traditionen und Klischees.
Aber auch als Whistleblower des English Empire verraten Herr Schultze und Herr Schröder so einige Geheimnisse aus den Tiefen des Londoner Towers.
Wer wusste bis dato schon von Prinz Charles Zwillingsbruder?
Natürlich präsentieren die Beiden auch in diesem Programm artistische Highlights. Ist die Tellerdrehnummer nur der Beginn zu einer kulinarischen Froschschenkel Menü? Und ist ein Highland Dress das passende formale Outfit für ein Jonglage-Duell?
Eine fulminante Comedy Show und ein Abend voller Spaß der ansteckt.
God save the Queen contra Vive la France!
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Mittwoch 14.09.2016 – 20 Uhr
„Türken, Tucken, Temperamente“ – Die Satireshow mit Markus Barth & Moritz Netenjakob
Zwei Bestseller-Autoren. Der eine ist mit einer Türkin verheiratet, der andere mit einem Mann. Und beide haben darüber geschrieben. Aber nicht nur. Erleben Sie an diesem einmaligen Abend das Beste aus dem schier unüberschaubaren Werk der zwei: Sketche, Satiren, Geschichten - von hintersinnig bis brüllkomisch, vom (einzigen) Auftritt auf einer Damensitzung bis zum Besuch einer schwulen Tupperparty. Von fassungslosen Türken in einer nackte-Schauspieler-wälzen-sich-brüllend-auf-der-Bühne-Inszenierung bis zur bitteren Wahrheit über Chicorée. Die beiden lesen, spielen und plaudern sich einen Wolf - quasi der kleinste Autorenstammtisch der Welt. Und vermutlich auch der lustigste!
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Donnerstag 15.09.2016 – 20 Uhr
Thomas C. Breuer - „Letzter Aufruf!“ - Köln-Premiere - Abschiedstour Vol. 1
Der Kabarettist und Schriftsteller Thomas C. Breuer startet ins 40. Jahr seiner Laufbahn.
Das ist eine lange Zeit. Was liegt da näher, als sich dieses Themas anzunehmen – Thomas C. Breuer spielt auf Zeit. Im Dezember 2016 wird er sein 40jähriges Berufjubiläum feiern, vorher geht er mit neuem Programm auf Tour. Viel Neues ist gekommen – und längst schon wieder verschwunden: wie die Telefonzelle, der Kassettenrekorder oder der Trimm-dich-Pfad. Wie Gorbi, Wojtyla oder Reagan. Die aktuellen Plagegeister – Pegida, Seehofer, Orbán, Kaczynski, IS – werden irgendwann verschwunden sein – wie übrigens auch die Kabarettisten, also nutzen Sie Ihre Chance! In einem gekonnten Wechselspiel zwischen Zeitlupe, Echtzeit und Zeitraffer reist Breuer von der Vergangenheit in die Zukunft, präsentiert dabei seine wohltuende, manchmal tröstliche, aber meist unverschämte Sicht auf die Gegenwart. Breuer, ausgestattet mit 39 Jahren Bühnenerfahrung, die zwangsläufig eine gewisse Selbstironie mit sich bringen, ist immer für eine überraschende Wendung gut:
Ein paar Mundgreiflichkeiten und wenn es sich anbietet, auch einen Hit aus früheren Tagen. Sein Fundus ist riesig. Schnell merkt der Zuschauer, das Wort „Haltung“ ist nicht nur im orthopädischen Sinn zu gebrauchen.
Der Lauf der Dinge kann also unterhaltsam sein, wenn man wie Breuer einen langem Atem hat. Am Ende des Abends wird man sich wundern, wie schnell die Zeit vergangen ist.
Eines noch – Barry Ryan hatte recht: Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt.
Thomas C. Breuer ist seit 1977 ununterbrochen unterwegs. Der Preisträger des Salzburger Stiers 2014 präsentiert sein neues Programm und ein neues Buch. Darüber hinaus ist er regelmäßig im Schweizer Radio SRF1 zu hören, manchmal im WDR (Unterhaltung am Wochenende – seit 1980) und sehr gelegentlich im SWR.
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Freitag 16.09.2016 – 20 Uhrr
Anny Hartmann - „Ist das Politik, oder kann das weg?“ - Kabarett
Ist es 20:15 oder doch eher 17:15? Läuft da „Brisant“ oder doch die „Tagesschau“. Die klassischen Nachrichten driften immer mehr in den Boulevard ab und man versteht gar nicht mehr, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.
Worüber lohnt es sich aufzuregen? Was sind die wahren Ungerechtigkeiten?
Anny Hartmann bringt in ihrem Programm „Ist das Politik, oder kann das weg?“ Licht ins Dunkel und trennt echte Aufreger von puren Ablenkungsmannövern.
Sie ist unbequem und gesellschaftskritisch, das aber mit viel Humor und grundsympathisch.
Obwohl ihre Inhalte betroffen machen und berühren, überrascht sie mit einer unglaublichen Leichtigkeit, mit Herz und Verstand, mit Ironie und geistesbelebender Frische.
Anny Hartmann wagt es, den Mächtigen auf die Zehen zu treten. Mit ordentlicher Wut im Bauch erlegt sie reihenweise große Tiere in Politik und Wirtschaft, mit Fachwissen und Sprachwitz bereitet sie Missstände auf und mit Engagement zeigt sie Alternativen auf.
Mit scharfem Blick und Pointen, die mal fein- und mal großkalibrig sind, zeigt die Kabarettistin, wie lustig Politik sein kann.
Volker Pispers sagt über sie:
"Anny Hartmann hat verstanden, dass man, um Unterhaltung zu machen, nicht nur Humor braucht, sondern vor allem eine Haltung. Außerdem besitzt sie als Diplomvolkswirtin auch noch Hirn. Sie vereint in Ihrer Person also die drei großen H des Kabaretts: Haltung, Humor, Hirn. Das sollten Sie sich angucken."
Also: nichts wie hin....
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Samstag 17.09.2016 – 20 Uhr und Sonntag 18.09.2016 – 20 Uhr
Martin Grossmann – „Krafttier Grottenolm“ – Kabarett
Auf dem Gemeinschaftshof „Elements Farm“, früheres Greindobler Anwesen, haben sich 32 Erwachsene und 7 Kinder dem Konsumverzicht verpflichtet. Leider ist diese gemeinsame Ideologie, genauso wie bei den 68-er noch nicht Garant für eine gut funktionierende Lebensgemeinschaft. Alleine schon aus dem Zusammentreffen von Fleischessern, wenn auch mit indianischer Achtung vor dem Tier, Vegetariern, Veganern und Frutarier (Fallobstesser), herrschen lustige Kriegszustände auf dem Selbstversorgerhof.
Zudem hat Elsbeth gestern die erste selbstangebaute Tomate ihres Lebens geerntet, was sie mit einem rituellen Klangschalenfest zum Ausdruck bringen möchte . Karl aus Österreich sieht darin keinen Grund, sich nicht um Elsbeth zu bewerben, da er eine karmische Verbindung wahrnimmt, die sich nach seiner Ansicht bis in die Leistengegend energetisiert. Wolfgang Chmielewski aus Gelsenkirchen-Bismarck sieht den Lebensraum des Deutschen Hirschen von marschierenden Flüchtlingen bedroht und seinen Beitrag zur Natur besteht in der Verteidigung der germanischen Wälder. Auf dem Nachbarhof sprüht der Hartlbauer unverdrossen Glyphosat von Monsanto auf die Felder und wenn die Gemeinschaft sich auf der Yogawiese trifft, erweitert der Hartlbauer per Schaltvorrichtung schon mal die Streubreite der Spritzvorrichtung.
Regie: Sophie Haring
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Mittwoch 21.09.2016 – 20 Uhrr
Mike & Aydin - „Nord-Süd-Gefälle“ - Kabarett
Ein Kabarettabend für alle, die aus dem Norden und dem Süden kommen.
Noch nie waren Klischees so lustig. Ein gebürtiger Engländer (Nordeuropäer) und ein gebürtiger Türke (Südeuropäer–länder) treten auf, um die Differenzen zwischen diesen sehr unterschiedlichen Mentalitäten ans Tageslicht zu bringen. Und schon bei der Anmoderation gehtʻs los. Auf Englisch? Auf Türkisch?
Oder doch auf Deutsch?
Etwa 2 Stunden lang werden alle Klischees, alle Vorurteile, die man über Nordeuropäer und Südländer haben kann, gnadenlos dargestellt. Frech, vorlaut und natürlich politisch total unkorrekt.
Wenn ein Engländer und ein Türke sich treffen, darf natürlich die EU als Thema nicht fehlen. Die beiden erklären, wie ein gemeinsames Europa funktionieren kann. Nun ja, das versuchen sie zumindest. Das Problem ist allerdings, dass das Herkunftsland des Einen sich seit Jahren seinen Allerwertesten aufreisst, um der EU beitreten zu dürfen und das Herkunftsland des Anderen eben dasselbe tut, um endlich nicht mehr dazu zu gehören.
“Wenn alle soviel Humor hätten wir Aydin Isik und Mike McAlpine, könnte das klappen mit dem erweiterten Europa.” Kölnische Rundschau
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Donnerstag 22.09.2016 – 20 Uhr
Mia Pittroff - „Ganz schön viel Landschaft hier“ – Kabarett
Mia Pittroff steht da, wo sie vielleicht gerade selbst noch standen. Doch wo andere vielleicht nur „ganz schön viel Landschaft“ sehen, entdeckt die gebürtige Oberfränkin und Wahlberlinerin immer noch etwas mehr. In ihrem neuen Programm inspiziert die studierte Germanistin hintersinnig das scheinbar Bekannte und Alltägliche. Mit ihrem unvergleichlich lakonischen Humor fördert sie dabei Erstaunliches zutage.
Und wenn sie denken, sie hätten schon alles von Mia Pittroff gehört, dann fängt sie auch noch an zu singen.
Der Teufel steckt noch immer im Detail. Er wohnt auf verblichenen To-do-Listen am Kühlschrank, auf tätowierten Unterschenkeln, in kryptischen QR-Codes. Warum überqueren Menschen im Rentenalter in Scharen die Alpen? Und überhaupt: Warum wollen immer alle, dass es bergauf geht, wenn bergab doch so viel entspannter sein kann? Im Laufe des Abends enttarnt sie das Alltägliche als hochpolitisch und entlarvt das scheinbar Politische als banal. Mia Pittroff findet vielleicht nicht auf alles eine Antwort. Aber das wäre auch zu schade– so können die schönen Fragen bleiben.
„Mia Pittroff linst mit einer hochgezogenen Augenbraue durch die Gesellschaftslupe, tänzelt vergnügt an ihre Staffelei und pinselt eine herrlich absurde, subtile bis subversive Collage. Fabelhaft!“
Bonner Generalanzeiger, 2014
Mia Pittroff ist die Gewinnerin zahlreicher Kleinkunst- und Kabarettpreise. Mit ihren Poetry-Slam-Team „Tha boyz with tha girlz in tha back“, zusammen mit Nora Gomringer und Fiva MC gewann sie 2005 den Teamwettbewerb der deutschen Poetry Slam-Meisterschaften und war lange als Poetry Slammerin auf deutschen Bühnen unterwegs. Mit dem Volxmusiker David Saam gründete sie das „Duo Sellarie“ und erfand das Genre des „fränkischen Chansons“, bevor sie 2009 ihr erstes und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnetes Solo-Kabarettprogramm „Mein Laminat, die Sabine und ich“ auf die Bühne brachte. Sie schreibt regelmäßig für den Hörfunk und ist einem sehr jungen Publikum als Autorin und Sprecherin der „Betthupferl“ auf Bayern 1 bekannt. Sie ist außerdem regelmäßig zu Gast bei den zahlreichen Berliner Lesebühnen. 2012 erschien ihr humoristischer Reiseführer „Franken – ein Heimatbuch“ im Conbook-Verlag.
"Wie der frühe Polt. Nur weiblich halt ... und hübscher!"
Ein Fan
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Freitag 23.09.2016 – 20 Uhrr
Carsten Höfer - „Frauenversteher“ - Stand-up – Kabarett
Das Abräumer-Programm – Nicht verpassen!!!
Gekonnt und aberwitzig skizziert Höfer die Feinheiten des geschlechtlichen Mit- und Gegeneinanders und seziert punktgenau bekannte aber oft verkannte Verständigungsschwierigkeiten.
Ein unterhaltsam komischer Spiegel der Beziehungswirklichkeit jenseits landläufiger Plattheiten - mit einem stets charmanten Comedian. Carsten Höfers Frauenversteher, wenn Sie ein Mann oder eine Frau sind, genau das Richtige für Sie!
Höfer schöpft aus dem Vollen: Treffsichere Pointen, sprachliche Virtuosität, sowie ausdrucksvolle
Mimik und Körperarbeit. WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE (WAZ)
Sprachfunkelnd und pointensicher entlockt Höfer dem klassichen Genre der kabarettistischen
Nummernrevue ganz ungewohnte Töne – zarte Boshaftigkeiten, wie bodenlose Unverschämtheiten.
Congratulations ! BADISCHE ZEITUNG
Höfer zauberte ein Programm auf die Bühne, das mit außergewöhnlicher Frische gespielt wurde und dabei immer sicherstellte, dass ein Gag den anderen jagte. DARMSTÄDTER ECHO
Nichts scheint dem kabarettistischen Werbeanarchisten heilig zu sein. 90minütige, hochkarätige
Unterhaltung durch den Wühltisch überzogener Alltagskatastrophen. WESTFÄLISCHE NACHRICHTEN
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Samstag 24.09.2016 – 20 Uhr
Ludger K. - „Was Nietzsche über Merkel wusste“ – Kabarett – Köln-Premiere
Uralte Schriften entlarven unsere Gegenwart
„Unerhört! Stimmt das wirklich? Wo kann man das nachlesen?“ Das letzte Solo-Programm von Ludger K. („Hilfe, ich werd’ KONSERVATIV!“) hatte es in sich: einer grandios verpatzten Vorpremiere folgte eine zweijährige Tour durch ganz Deutschland, für die es sowohl Preise und nachhaltigen Beifall gab, als auch richtig schön auf die Mütze.
„Hoher Respekt und tiefe Verneigung“, schrieb ein Professor aus Hannover, „Völlig daneben“ echauffierte man sich in der WAZ. Doch in einem waren sich alle einig: „Wir wollen MEHR erfahren aus den alten Büchern, die du zwischendrin vorgestellt hast!“
So kam es zu diesem „Spin-Off-Programm“: Ludger K. ist für Sie abgetaucht in ausrangierte Uralt-Bestände deutscher Bibliotheken und präsentiert Fundstücke, die so aktuell klingen wie ein Kommentar in der Süddeutschen, aber garantiert älter sind als der älteste Zuschauer im Saal. Sie glauben, EURO-Rettung und Wahlkampf-Peinlichkeiten seien Phänomene unserer Medien-Ära? Nix da! Kommen Sie mit auf Zeitreise und erleben Sie die Prophetie aus vergangenen Jahrhunderten - erstaunlich, weitsichtig und irre witzig.
Dieses Programm wird es EXKLUSIV in Bibliotheken geben und in wenigen kleinen Theater -
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Mittwoch 28.09.2016 – 20 Uhr
STANI - Wir hatten ja nix - ein kabarettistisch retrospektiver Blick nach vorn
Köln-Premiere

Stani hat die 60 hinter sich gelassen. Da ist es an der Zeit, einen Blick zurück zu werfen um so zu sehen, was auf uns zukommt. Woher kommen wir? Was haben wir fasch gemacht?
Wie können wir verhindern, uns zu wiederholen?
Die Antwort ist genauso einfach wie desillusionierend: Wir müssen uns wiederholen, denn es ist alles schon mal da gewesen: Flatrate, Komasaufen, …
Gut, früher kamen wir nicht mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Unsere Freunde haben uns an der Haustür abgestellt und dann Klingelmännchen gemacht. Und vorglühen musste man auch nicht. Denn man konnte seinen Durst in der Kneipe noch bezahlen.
Was wir nicht hatten, war IKEA. Brauchten wir aber auch nicht, denn wir hatten ja Frikadellen oder Buletten. Wozu also zig Kilometer fahren, nur um sich die Sohlen abzulaufen und sich anschließend bei einem Teller Elchköttel vom Möbelschaulaufen zu erholen.
Was es auch nicht gab, war die Telekom, die mit dem besten Netz – wenn es denn funktioniert. Dafür hatten wir Zeit, die Zeit, die wir heute brauchen, um in der Warteschleife der Telekom auf den nächsten Callcenter-Kontakt zu warten.
Stani macht sich in der Vergangenheit auf die Suche nach Lösungen für die Gegenwart, damit es in Zukunft weiter geht.
Wie gehen wir mit der Islamisierung des faschistoiden Gedankenguts um?
Was machen wir, wenn uns der Islam als Feindbild abhanden kommt?
Hatten wir das nicht schon mal, nur nicht mit Moslems?
Stani sucht nach Fragen, wo die Antworten zu schnell kommen und zu einfach sind.
Und Stani gibt Antworten auf Fragen, die andere lieber gar nicht stellen.
Acht Jahre war Stani mit dem Parkbankduo unterwegs und hat mit ihm unter anderem zweimal den Reinheimer Satirelöwen gewonnen. Jetzt geht er mit seinem neuen Programm „Wir hatten ja nix“ allein auf Tour.
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Donnerstag 29.09.2016 – 20 Uhr
Thilo Seibel – „Das BÖSE ist VERDAMMT gut drauf!“ – Politisches Kabarett
Das Böse in der Politik? Albern! Demokratisch gewählte Politiker entscheiden nach bestem Wissen und Gewissen. Wie sollen die böse sein? Die drollige Frau mit der handgeformten Raute vor dem Oberkörper, der ehemalige Pop-Beauftragte und die Pippi-Langstrumpf-Interpretin aus der Voreifel? Selbst wenn ein Horst Seehofer heute Böses täte, würde er schon morgen wieder das Gegenteil fordern. Politik ist heute schlimmstenfalls eine unauffällige Form von Bewußtlosigkeit.
Oder?
Welch verhängnisvoller Trugschluss…!
Das Böse hat sich weiterentwickelt. Es hat auf einer Business-School studiert, umgibt sich mit Juristen und Beratern und arbeitet mit effektiven kleinen Grausamkeiten: Agrarsubventionen, Drittstaatenregelung, Rüstungsexporte, Feste der Volksmusik. Es überschüttet uns mit einem bunten Reigen aus Geländelimousinen, Einschaltquoten und Billigflügen. Es ist so verdammt gut drauf – vor Freude tanzt es bei Bundespressebällen die Kanzlerin schwindelig und säuft auf Spendengalas den Champagner leer.
Wo genau lauert es? Der Teufel steckt im Detail – also zerrt Thilo Seibel ihn aus Spionageverträgen, Regierungsmitgliedern, Freihandelsabkommen und Heino-CDs heraus. Dann peitscht mit Pointen darauf ein und liefert das Böse dem Publikum aus. Ohne Auslieferungsvertrag, aber mit Genuss.
„Seibel rüttelt wie ein Feuerteufel an den morschen Grundfesten der Demokratie.“
Kölner Stadt-Anzeiger 31.12.2013
„Seibel ist ein Pointenvirtuose, der seine Geistesblitze bündelweise in den Saal schleuderte. So brillante und notwendig boshafte Unterhaltung findet man selten.“
Südwest-Presse 15.1.2014
„Eine satirische Tour de force, fundierte Analysen der Themen – die Zuschauer biegen sich vor Lachen.“ Darmstädter Echo 13.1.2014
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Freitag 30.09.2016 – 20 Uhr
Volker Diefes – „Ein Bauch ist schon mal ein Ansatz“ - Kabarett gegen Abnehmwahn und Diätenerhöhung!
In seinem OneManShowKabarett bewegt sich Diefes genau an der Grenze zum Mainstream und schlägt ihn mit seinen eigenen Waffen. Er ist niemals zynisch, sondern immer charmant. Sein Weg sind nicht die Trampelfade des politischen Kabaretts und nicht der schnelle Lacher der Comedy, sondern der Spiegel einer unpolitischen Generation die einfach nicht erwachsen werden will! Und wieder setzt Diefes auf seine eigenen Songs mit Ohrwurmcharakter, die er gemeinsam mit seinem Musik-Produzenten Michel C. Kent im Studio aufgenommen hat.
"... eine echte Rampensau ... der "ewige Klassenclown" hat sich weiterentwickelt ... Mimik, Gestik, alles stimmt ... Diefes kennt keine Berührungsängste!"
Der Stadtspiegel Krefeld
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Samstag 01.10.2016
16. Theaternacht - Bürgerhaus Stollwerck
Theater 509 präsentiert in der Zeit von 20.00 Uhr bis 1.00 Uhr. Ausschnitte aus verschiedenen Kabarett – und Kleinkunstprogrammen
Theater 509 (5. Etage – mit Aufzug) mit einem gnadenlos guten Programm :

20:00 Uhr und 22:30 Uhr (Dauer ca. 15-20 min)
THOMAS MÜLLER – Ausschnitte aus „NÄCHSTES JAHR WIRD BESSER!“
>homepage

20:30 Uhr und 23:00 Uhr (Dauer ca. 15-20 min)
Liza Kos – Ausschnitte aus „Was glaub ich, wer ich bin?!“
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21:00 Uhr und 23:30 Uhr (Dauer ca. 15-20 min)
Sabine Domogala – Ausschnitte aus „Schwächen umarmen – jetzt neu! mit noch mehr Schwächen – auch für zu Hause!“
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21:30 Uhr und 00:00 Uhr (Dauer ca. 15-20 min)
Marc Gettmann – Ausschnitte aus „FUN, SEX & MAGIC“
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22:00 Uhr und 00:30 Uhr (Dauer ca. 15-20 min)
Achim Knorr - „Lassen Sie mich durch, ich bin Optimist“
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Karten sind nur im Vorverkauf erhältlich!
Die TheaternachtTickets gibr es ab Ende August an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Mit den Tickets können Sie öffentliche Nahverkehrsmittel nutzen und die Theaternacht-Party im Opernhaus-Foyer besuchen.
Verbindliche Reservierungen gibt es nur für die erste Abendvorstellung. Sie wird beim Kartenverkauf aufgedruckt. Für alle späteren Vorstellungen werden die Plätze – solange vorhanden – frei vergeben.
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Mittwoch 05.10.2016 – 20.00 Uhr
Die ImproVisaToren - „Richard Gere tanzt Shakespeare” - Improshow
7 Jahre, 7 Monate und Eine Woche spielten sie ihr Erfolgsprogramm „Mel Gibson singt Ibsen“!
Jetzt reüssieren die ImproVisaToren endlich mit einer neuen Show: „Richard Gere tanzt Shakespeare“!
Unwiederbringliche Szenen und nie dagewesene Spiele entstehen vor den Augen der Zuschauer. Freuen Sie sich auf Situationskomik, Poesie, Comedy und jede Art von Musik!
Auf Zurufe des Publikums reagieren die ImproVisaToren sofort und setzen die Vorschläge spontan in witzige Szenen, Geschichten und Sketche um.
Sie profitieren von ihren langjährigen Erfahrungen aus zahlreichen Live-Auftritten sowie aus Gala-Shows, Firmen-Events, Messen und Privat-Feiern.
So kreierten und gestalteten sie auch TV-Shows wie z.B. „Frei Schnauze XXL“ auf RTL mit.
Feiern Sie mit den ImproVisaToren jedes Mal aufs Neue eine rauschende Premiere!
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Donnerstag 06.10.2016 – 20.00 Uhr
Marc Breuer - „Ich hab´ DIE RUHE WEG.“ - Comedy & Kabarett
Marc B. aus K. hat keine Ruhe mehr: Termine, Deadlines, Überstunden und E-Mails - die moderne Berufswelt und ihre digitalen Helfershelfer heizen ihm ganz schön ein. Doch das alles ist der reine Urlaub, verglichen mit dem, was ihn abends zuhause erwartet: Die kleinen Kinder schreien bei Tag und Nacht, der Chef schickt Mitteilungen nach Feierabend und die Spülmaschine hat einen Systemabsturz.
Marcs Frau hat berufsbedingt wenig Zeit zum Aufräumen, lädt aber ständig Besuch ein. Außerdem wünscht sie sich mehr Romantik und Aufmerksamkeit im Alltag. Wie soll man das alles schaffen ohne komplett verrückt zu werden?
Marc B. ist kein Einzelschicksal. Millionen berufstätiger Männer und Frauen - mit und ohne Nachwuchs - haben ein echtes Zeitproblem und so langsam die Faxen dick.
Doch Marc B. wird die Ruhe zurückerobern. Ganz bestimmt. Mit einer Sauna-Zehner-Karte, dem neuartigen Gemüse-Abo und einem knallharten Entschleunigungs-Programm. Der Erfolg ist vorprogrammiert. Seien Sie dabei und lernen Sie!
Regie: Lutz von Rosenberg Lipinsky
Marc Breuer ist Kabarettist, Autor und Comedian. Nach absolvierter Elternzeit kehrt er gut aufgelegt auf die Kleinkunstbühne zurück. Diese hatte er bereits mit seinem ersten Solo "Oma, Prinz Charles und ich“, wie auch mit seinem alten Ensemble, dem legendären „Rurtal Trio“, erfolgreich bespielt.
Mit Zeitnot und den mehr oder weniger erfolgreichen Gegenmaßnahmen kennt er sich aus. Wenn er zuhause ist, versucht er manchmal in Ruhe die Zeitung zu lesen. Und das mit dem „Eine Woche ohne Smartphone“ macht er sicher irgendwann auch noch
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Freitag 07.10.2016 – 20 Uhr
Niko Formanek - „Gleich, Schatz…“ – Standup – Köln-Premiere
30 Jahre Ehe, Kinder und andere Baustellen
Es geht nicht um Politik, Sozialwissenschaften und Weltschmerz. Niko erzählt vom wirklichen Leben. Weder predigt, noch belehrt er und er versucht auch nicht die Welt zu ändern. Es geht um die täglichen Peinlichkeiten und Katastrophen die Männer auslösen. Vor allem Männer wie Niko, der mehr als 30 Jahre mit der gleichen Frau zusammenlebt, Kinder in die Welt gesetzt hat und versucht seine tägliche Überforderung mit Improvisation, Naivität und typisch männlicher Überheblichkeit in den Griff zu bekommen.
- wenn Sohn Severin in der Schule Tintenpatronen verschluckt.
- wenn Niko einen Sprechtag in der Schule seines Sohnes besucht und das Resultat eine panische SMS der Lehrerin an seine Frau ist: „Ich würde Ihnen und Ihrer Familie dringend eine Familientherapie empfehlen“.
- wenn Tochter Charlotte, deren Pubertät und erster Freund die Geduld und Toleranz ihres Vaters strapazieren.
- wenn selbstmordgefährdete Meerschweinchen Konflikte mit der städtischen Bürokratie auslösen.
All das sind nicht nur Lebenserfahrungen, sondern grandioser Stoff für ein brüllend komisches Abendprogramm! Wer selbst Familie, Verwandte und Haustiere hat, wird schnell merken, dass man trotz Stress über alles herzlich lachen kann und soll.
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Samstag 08.10.2016 – 20 Uhr und Sonntag 09.10.2016 – 20 Uhr
Faltsch Wagoni - die Rhythmus-Poeten – „Ladies first - Männer Förster“
W O R T - B E A T - K A B A R E T T

Ladies first, Männer Förster.
Ein hochmusikalischer PaarCour im Spannungsfeld von Politik und Liebe. Frei nach der Devise: Vorurteile sind zu schön, um nicht wahr zu sein, jonglieren Faltsch Wagoni genussvoll auf dem gefährlichen Grat zwischen Klischee und Negligé, Anmache und Fertigmache. Die Dame von Welt weiß, was die Welt an ihr hat, der Mann träumt von Motorsäge und Jagdrevier. Frauen sind anders, Männer sowieso. Den Unterschied macht die Musik.
Mit Sprachwitz, Selbstironie und fabelhaften Songs gehen Faltsch Wagoni ans Eingemachte und Zweigemachte. Für das große Spiel der Geschlechter braucht es gute Nerven, gute Manieren und vor allem gute Laune. Als langlebigstes Künstlerpaar der deutschen Kleinkunstszene kennen sich Silvana Prosperi und Thomas Prosperi aus, Streitkultur ist Teil ihres Alltags und ihres Programms. Sie nehmen sich auf
den Arm, in den Arm und alles übertrieben wörtlich. Der Kampf der Geschlechter geht hier in eine neue, entscheidende Runde, bei der es keine Sieger und keine Verlierer gibt, aber immer einen Gewinner: das Publikum.
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Mittwoch 12.10.2016 – 20 Uhr
Sabine Domogala - „Schwächen umarmen!“ - Alternativlose, konsequente und skurrile Comedy
Schwächen umarmen – jetzt neu! mit noch mehr Schwächen – auch für zu Hause!“
„Selbstoptimierung war gestern, es wird Zeit, auch an den anderen zu arbeiten!“ sagt Sabine Domogala. Die Motivationstrainerin ist bekannt für ihre außergewöhnlichen Ansätze. Denn sie gibt, wo keiner etwas haben will, ist da, wo niemand sie braucht, spendet Trost, wo keiner nötig ist. „Ich habe das Recht zu helfen und das lass mir auch nicht nehmen!“
Ihre Coachings sind legendär: „Ich hol jeden raus aus der Komfortzone! Wir stecken uns gemeinsam Ziele und schauen dann, wer als erster da ist!“
Dazu braucht Domogala weder Stuhlkreis noch Feedbackrunde. „Ein einfaches Seminarticket reicht. Oder zwei, falls sie eins verlieren.“
Wenn es Ihnen also an Ideen, Mut oder Entschlusskraft in ihrem Leben fehlt, dann besuchen sie das Sabine Domogala-Seminar. An nur einem Abend gibt es Ihnen den nötigen Anstoß, selbst wenn Sie am Abgrund stehen. „Seien sie das Butterbrot, das nicht auf die Marmeladenseite fällt!“
Noch nie hat Veränderung so verändert! Ihre Klienten sind der Beweis:
„Wunderbar! Mit Frau Domogalas Hilfe bin ich zu meiner eigenen Alternative geworden!“
„Einfach klasse!! Ich bin in Bewegung und kann endlich durch mich hindurchgehen.“
„Ohne Gutscheinheft hätte ich nie hierhin gefunden, super!“
„Jetzt is auch egal“
„Sabine Domogalas Programm ist das reinste Vergnügen für die Zuschauer und das pure Grauen wahrscheinlich für sogenannte Motivationstrainer“ (Westfälische Nachrichten)
Dafür wurde sie mit dem Kabarettpreis „Goldener Rottweiler“ ausgezeichnet.
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Donnerstag 13.10.2016 – 20 Uhr
Vicki Vomit – „Alles läuft rihctig falsch…“ – Kabarett&Musik - Köln-Premiere
… aber es geht: Äußerlich eher unberührter Natur gleichend, weiß er dennoch seinen nicht vorhandenen Waschbrettbauch und auch die ergrauten Haare zu kultivieren. Charakteristisch ist für ihn sein hintergründiger und scharfsinniger Humor. Mit seinem Feingefühl für das Groteske hinter gesellschaftlichen Begebenheiten veranschaulicht er soziale Abgründe und schafft es, auf unverblümte Art und Weise, jeder noch so ernsthaften angelegenheit etwas komisches abzugewinnen. Moralische Schranken sind für Vivki Vomit kein Hindernis, sondern eine Herausforderung das Falsche – das Wahre – hinter dem augenscheinlich Richtigen zu erkennen.
Der Erfurter Komiker und Musiker Vicki Vomit trat 1993 erstmals als Sänger mit seiner Single „Arbeitslos und Spaß dabei“ an die Öffentlichkeit. Schon bald gab er eine lange Reihe von Konzerten in der gesamten Bundesrepublik, sowohl mit einem Soloprogramm als auch mit eigener Band. Nach Auftritten als Support von z. B. Helge Schneider und „Badesalz“ folgten Gastspiele auf allen großen Open Airs (Wacken Open Air, With Full Force, Rock am Ring, Rock im Park usw). Bis zum heutigen Tage sind mittlerweile 14 CDs und 4 DVDs von Vicki Vomit erschienen. Ohne jemals die Unterstützung einer der großen Plattenfirmen im Rücken gehabt zu haben hat er mittlerweile mehr als 200 000 Tonträger verkauft.
Von Zeit zu Zeit gibt Vicki Vomit Rockkonzerte mit seiner Band, zwischenzeitlich findet er noch die Zeit das traditionelle Erfurter Liedermacherfestival zu organisieren, das seit 15 Jahren jährlich stattfindet. Und er moderiert und organisiert monatlich in 8 Städten die „Comedy Lounge“. Hauptsächlich ist er aber ganzjährig als Komiker und Kabarettist auf Tour. 2013 gewann Vicki Vomit den Regensburger Kabarettpreis „Kneitlinger Bierschlägel“
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Freitag 14.10.2016 – 20 Uhr
Matthias Ningel – „Jugenddämmerung" – Musikkabarett - Köln-Premiere
Nachdem Matthias Ningel mit seinem ersten Programm Omegamännchen über sieben (nämlich acht!) Kleinkunstpreise erntete und deutschlandweit konzertierte, scheint er seine künstlerische Reifeprüfung erfolgreich bestanden zu haben. Heißt das, er ist jetzt endlich erwachsen? Ist da ein Küken flügge geworden? Wohl kaum! Als junger Milder seiner Generation vermeidet er es weiterhin sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen.
Mit Gesang, Klavierspiel und Wortbeiträgen widmet sich Matthias Ningel in seinem zweiten Programm Jugenddämmerung den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Humorvoll und nachdenklich seziert er spielerisch sich selbst, sowie die ominöse Generation Y, analysiert deren Eigenschaften, Ängste, Spleens und Sehnsüchte. Da entlarvt er eine Perspektivlosigkeit aufgrund zu vieler Möglichkeiten, entdeckt die
Hintergründe multipler Medienabhängigkeit und vermutet eine tiefe Sehnsucht nach dem Klinkerhaus auf dem Land. Er schildert die Vorteile und Probleme von Fernbeziehungen und diagnostiziert den Artgenossen eine aus dem Gleichgewicht geratene Work-Life-Balance.
Der süße Vogel Jugend beabsichtigt das Nest zu verlassen. Wird ihm dieser Flugversuch auch gelingen? Ist er überhaupt windelfrei? Unter beherzten Flügelschlägen entstehen hinreißende Abgesänge auf die Zeit im Hotel Sorglos. Ein Musikkabarettprogramm für alle Generationen.
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Samstag 15.10.2016 – 20 Uhrr
Timm Beckmann+ - pro:c-dur reloaded - Das Kabarettkonzert -
JUNGE WILDE ODER ALTE MEISTER? JACKET ODER JEANS? KLAVIER ODER LES PAUL?
Timm Beckmann mag das Wörtchen „oder“ offenbar gar nicht und ersetzt es ganz einfach durch „und“. ROCK UND KLASSIK, KONZERT UND SPASS, KÖNNEN UND KABARETT.
Der Musikkabarettist wirft in seinem Bühnenprogramm Klassik und Rock in einen Topf, durchquert die Musikgeschichte mit gefährlichem Halbwissen und spielt dem Besucher fröhlich ein E für ein U vor (und umgekehrt…), ohne auf irgendwelche Konventionen Rücksicht zu nehmen. Er rockt und philosophiert, er klassikt und parodiert, am Flügel und mit dem ganzen Charme des großen kleinen Jungen.
Unterstützt wird er hierbei an der E-Gitarre von Markus Grieß oder Patrick Steinhaus.
Der gemeinsame Nenner von Klassik und Rock ist Sound, der Spaß daran und Können am Instrument. Das alles bringt das Duo spielerisch leicht auf die Bühne, dazu Witz, Wortakrobatik und Interaktion mit dem Publikum.
Ein magisches Cross-Over musikalischer Stile und Epochen – ein wunderbarer Abend also für Musikliebhaber mit Humor, Kabarettfans mit Rockerseele und Operngänger ohne Scheuklappen.
„Selten war Musikkabarett lauter, lustiger und abwechslungsreicher.“
„Sie sind einfach Giganten des modernen Musikkabaretts. Da passte wirklich alles: von der frechen Moderation bis zum ausgeklügelten Medley, das die Grenzen zwischen Rock und Klassik verschwimmen lässt.“
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Donnerstag 20.10.2016 – 20 Uhr
ANDREAS GUNDLACH – „...und einmal musste ich spielen im Hasenkostüm!“ - Köln-Comedy-Festival 2016 – Köln-Premiere
Und ich wollte Pianist werden.
Ich übte die bekannten Werke des Klaviers und improvisierte eigene Melodien.
Ich begleitete Sänger und Kabarettisten und sang und rezitierte selbst.
Ich leistete mit manchen bereichernden Umweg...
Sein abwechslungsreicher musikalischer Alltag kennt viel Freiheit und klingende Freude.
Andreas Gundlach ist Künstler immer mehrgleisig unterwegs: im Humor als Begleiter von Finanzkabarettist Chin Meyer, in der Musik als Bandleader von Veronika Fischer, in der privaten Vorliebe tief mit dem Jazzpiano verwurzelt. Gelegentlich ergibt sich darüber hinaus die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Eckart v. Hirschhausen, Anna Mateur, Gregor Meyle u.v.a.m.
Sein Solo-Programm präsentiert eine große musikalische Bandbreite an seinem besonderen Flügel und anderen Instrumenten, Gitarre, Panflöte (OMG!) und Percussion. Eigene Texte auf bekannte Melodien sorgen für humorvolle Unterhaltung und artistische Einlagen für Staunen. Da wird gleichzeitig jongliert und Klavier gespielt; in einer Hand erklingt ein Präludium von Bach, mit der anderen stelle ich zeitgleich den vom Publikum verdrehten „Zauberwürfel“ (Rubik's Cube) wieder her. In virtuosen Improvisationen zeigt sich sein Können. Darunter mischen sich einige Werke der Klaviermusik im Original (z.B. Franz Liszts Liebestraum).
Seine Zuschauer werden angesteckt von der Freude an der Musik und durch die Vielfalt kabarettistischer Spielarten.
Eigene bekannte Titel im Programm:
Gershwin Preludes - Embracable You – Summertime - „Minutenwalzer“ (F. Chopin)
„Liebestraum“ (Franz Liszt) - Inventionen und Präludien von J.S. Bach
I can't give you anything but love - Zirkus Renz - September (Earth,Wind&Fire)
Sommernachtsball (Veronika Fischer) - El Condor Pasa (o jeh)
Sowie eigene Kompositionen, z.B. Heaven, Claudia, Amico Mio
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Freitag 21.10.2016 – 20 Uhrr
DE FRAU KÜHNE - „Wie war das no(ch)rmal ?“ - Köln-Comedy-Festival 2016
Schlagfertig. Spontan. Begeisternd – Nah am Publikum.
„Geht nicht - gibt‘s nicht!“ beschreibt De Frau Kühne ihr Motto – auf und hinter der Bühne. Dies ist keine kühne Behauptung, sondern das Resultat einer erziehenden Mutter und Ehefrau, die die Tücken des Alltags resolut beschreibt. Dem Letzten wird schnell klar „hier steht eine gestandene Frau auf der Bühne, die mal so richtig aufräumen will mit dem normalen Wahnsinn vor und hinter ihrer Haustür“.
Selbstironie und die Männerwelt.
Die schlagfertige Kabarettistin strapaziert die Lachmuskeln ihres Publikums, wenn sie von sich,
ihrem Mann Ralf, ihrem pubertierenden Sohn Sven, Mutter und Schwiegermutter erzählt. Sie stellt fest, dass der BMI wichtiger ist als der IQ. Mit reichlich Selbstironie punktet sie zwischen den Zeilen und hat es vor allem auf das „schwache“ Geschlecht - die Männerwelt - abgesehen.
Wen wundert es, dass der biertrinkende Ehemann genauso im Zenit steht, wie das wegzubringende Leergut, was mit 648 Umdrehungen pro Minute durch den Automat rotiert. Frau Kühne rotiert schneller.
Besonders wenn es um das Thema telefonieren geht.
Die Warteschleifen diverser Anbieter liefern Steilvorlagen zu komischen Situationen, die in Wirklichkeit eher zu Nervenzusammenbrüchen als zu Lachanfällen führen.
Humor soweit das Auge reicht.
Eine Pointe jagt die Nächste. Mit hellem Kopf und lauter Stimme skizziert sie die Essensrituale der großen Fastfood Ketten, da bleibt garantiert kein Auge trocken. Ihrem geschärften Blick bleibt nichts verborgen. Ihre Allzweckwaffe Humor entschärft jede Situation.
Diese Frau weiß, wo es langgeht, das wissen nach ihrem Auftritt nicht nur die Herren bei ihr Zuhause.
Presse
„De Frau Kühne setzt auf Wort- und Stimmgewalt. Sie brillierte mit einem furiosen selbstironischen Auftritt über den chaotischen Alltag ihrer Familie.
Das stimmgewaltige Naturtalent ist das, was man im besten Sinne als klassische ‚Rampensau‘ bezeichnet und auf der Bühne zur Hochform aufläuft.“
(Westdeutsche Zeitung, 20.3.2015)
„De Frau Kühne ließ mit ihrem furiosen selbstironischen Auftritt das Publikum geradezu mitfühlen, wie sich der Familienalltag als ganz normaler Wahnsinn gestaltet.“
(Krefelder Krähe, Westdeutsche Zeitung, 15.3.2015)
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Samstag 22.10.2016 – 20 Uhr
Liza Kos - „Was glaub ich, wer ich bin?!“ - Köln-Comedy-Festival 2016 – Köln-Premiere
Liza Kos kommt aus Russland, direkt aus Moskau. Mit 15 zieht sie mit ihren Eltern aufs Land – nach Deutschland. Hier will und muss sie sich integrieren und lernt die Landessprache, die sie auch bald perfekt beherrscht -Türkisch.
Nach vier Jahren unterm Kopftuch, hängt sie dieses an den Nagel und beschliesst eine „richtige Deutsche“ zu werden. Um dies zu erreichen und die Integration endlich abzuschliessen meldet sie sich in Aachen in einem Karnevalsverein an und beginnt Öcher Platt zu lernen.
„Was glaub' ich, wer ich bin?!“ ist ein buntes Kabarett-Comedy Programm, das vor allem Liza Kos' eigene Integration in den Mittelpunkt stellt.
Die Bühne ist Ihre Welt, in der sie sich herrlich erfrischend austobt und trocken-humorvoll, augenzwinkernd und mit Leichtigkeit mit vorherrschenden Klischees spielt.
Denn die kennt Liza zu genüge. Sei es über Ihr Herkunftsland Russland, die Türkei oder ihr Wahlheimatland Deutschland.
Liza Kos schlüpft gekonnt in verschiedene Rollen und bietet einen unterhaltsamen Mix aus Persiflage, Parodie und Liedern. Ein Programm voller Überraschungen und Kontraste.
Die Presse schreibt:
„Liza ist geschaffen für den Auftritt vor Publikum. Ihre herausragenden stimmlichen Fähigkeiten bilden das Gerüst für die Texte, die immer mit einem Augenzwinkern die Alltagsprobleme zwischen den Kulturen aufs Korn nehmen. Das gilt nicht nur für die herrlich komisch und pointiert vorgetragenen Lieder, sondern auch für die Wortbeiträge, bei denen sich sowohl Svetlana Kalashnikova als auch Einur immer wieder im deutschen Sprachdschungel verirren.“ (Aachener Zeitung, 2015)
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Sonntag 23.10.2016 – 20 Uhrr
Frank Fischer – „Gewöhnlich sein kann jeder!“ - Köln-Comedy-Festival 2016
Das neue Programm von Frank Fischer wird außergewöhnlich. Denn der Alltag ist oft gewöhnlich genug. Das muss nicht sein und deshalb nimmt Sie der vielfach ausgezeichnete Kabarettist mit in seine Welt voll verrückter Erlebnisse. Es ist ganz einfach, jeden Tag zu etwas Besonderem zu machen. Gehen Sie in der Mittagspause zu Media-Markt und fragen Sie den Verkäufer, ob Sie ihm helfen können. Oder bieten Sie der Dame hinter der Fleischtheke ein Stück Wurst an. Eine Anleitung für den ungewöhnlichen Moment im Leben. Denn gewöhnlich sein kann jeder.
"Die Mischung mit der Fischer aufwartet hat etwas ganz Eigenes, ist dynamisch und unverbraucht." (Göttinger Tageblatt) "Frank Fischer zeigte sich als Komiker der Extraklasse mit gutem Draht zum Publikum." (Fränkische Nachrichten)
Ausgezeichnet mit 18 Kabarettpreisen
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Dienstag 25.10.2016 – 20 Uhr
Horst Fyrguth - „DAS PRINZIP HORST – ohne Erfolg erfolgreich“ - Köln-Comedy-Festival 2016 – Köln-Premiere
Das Prinzip Horst wird die Welt verändern. Ein kabarettistisches Comedyprogramm über die witzigsten Aspekte der menschlichen Bequemlichkeit - nach dem Motto. Lieber chillen statt killen, lieber Übergewicht als Überstunden! Denn Wissenschaftler sind sich einig - ohne Faulheit wäre das Rad nie erfunden worden. Ohne Langeweile gäbe es keine Musik und was wären wir heute ohne Helene Fischer? Horst Fyrguth besinnt sich auf diese menschlichen Urtriebe denn auch der Steinzeitmensch wußte schon: Es geht auch ohne Immobilienmakler.
Der Mann der sich seinen Stuhl zur Einschulung in die Waldorfschule selber schnitzen musste und als Streber galt weil er in der 2. Klasse schon Kreise malen konnte ist zurück. Und das heißt, erst mal die Dinge auf sich zukommen lassen, schließlich kann man immer noch das Freischwimmer-Abzeichen in Bayern machen und es dann in Bremen als Abitur anerkennen lassen. Denn er glaubt eher an Vorbestimmung als an den Einfluss der Umwelt. Denn die Umwelt passt sich an den Menschen an - das sieht man daran, dass Horsts Sohn seinem langjährigen Nachbarn immer ähnlicher sieht. Lieber ein bisschen Ehrenamt statt Business. Bei Horst war das nicht ganz freiwillig ! Der Amtsrichter hat in dazu gezwungen und nennt es auch anders: Sozialstunden. Schließlich ist Horst vor allem Philosoph und der klärt natürlich auch auf: Warum man in der Diät in 2 Wochen immer nur 14 Tage verliert, warum Masern auch die Treuepunkte der Homöopathie genannt werden und wie wichtig Spiritualität für die Menschen ist. Da spricht er aus Erfahrung denn er hat den Jakobsweg mehrere Male gemacht - zu mindest den Teil in der Kölner Altstadt.
Horst Fyguth mit seiner unvergleichlichen Mischung aus StandUps, philosophischen Flach- und Tiefgang und erschütternden Musiknummern. Seine ganz eigene Art schwarzen Humor charmant zu verkaufen, intelligenteste Einsichten zu haben aber auch gleichzeitig der Menschheit mit seiner unverschämten „Ihr könnt mich alle mal“-Haltung zu begegnen ist einzigartig. Er hat Ideen, auf die kommt sonst keiner! Ob die immer so gut sind, das soll jeder für sich entscheiden an so einem furiosen Abend.
Horst Fyrguth – der älteste Nachwuchs-Comedian Deutschlands
Was kann schon aus einem werden, der mit Trennkost aufgezogen wurde - und das als Scheidungskind?
Der in der Waldorfschule als Streber galt - weil er in der 6. Klasse schon Kreise malen konnte? Dessen Spitzname Schlampi ist? Horst wurde hart aber das Leben ist härter und so teilt er genauso aus wie er einstecken musste
„Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie auf der Autobahn fahren und Sie verpassen Ihre Ausfahrt und wollen dann die nächste nehmen und dann kommt ganz ganz lange keine Ausfahrt? - So ist mein ganzes Leben!“ (Original Zitat Horst Fyrguth)
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Mittwoch 26.10.2016 – 20 Uhr
Österreichische Comedy Nachbarschaftshilfe
Mit Kernölamazonen, Tricky Niki, Sigrid Spörk, Christoph Fälbl & Jürgen Vogl
Moderation Niko Formanek
Köln-Comedy-Festival 2016 - Köln-Premiere

Nachbarschaftshilfe - Comedy mit Wiener Schmäh und Ösi-Charme
In Österreich sagt man: „Wenn etwas zweimal stattfindet ist es schon eine Tradition“
Darum kommt mit der „Comedy Nachbarschaftshilfe“ Österreichs beste Comedy-Show zum zweiten Mal, also schon traditionell, zum Köln Comedy Festival um die Bühne im Bürgerhaus Stollwerck zum beben zu bringen.
„NEVER CHANGE A RUNNING SYSTEM“ und frei nach diesem Motto und dem großartigen Erfolg 2015 hat sich Moderator Niko Formanek gedacht, er fragt für 2016 auch wieder einige der österreichischen Comedy-Stars wie die Kernölamazonen oder Tricky Niki und beide waren sofort wieder gerne dabei! Weiters im Line up für den 26. Oktober, der übrigens der österreichische Nationalfeiertag ist, finden sich das brandneue Comedy Duo Christoph Fälbl & Jürgen Vogl sowie Sigrid Spörk womit die Frauenquote nun auch bei 50 % liegt.
Die Show im Vorjahr begeisterte alle und da schon 2015 nur wenige Plätze frei geblieben waren sollte man sich jetzt umso schneller seine Tickets sichern.
www.kernoelamazonen.at
www.juergenvogl.at
www.nikoformanek.com
www.trickyniki.com
www.sigridspoerk.com
www.christophfaelbl.at
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Donnerstag 27.10.2016 – 20 Uhr
Sebastian Krämer - „LIEDER WIDER BESSERES WISSEN“ - Köln-Comedy-Festival 2016
Romantische Studien im Selbstversuch. Ein Gegenprogramm zu Einsicht und Vernunft.
Konfrontierten uns - ganz im Geiste der Aufklärung - die „Tüpfelhyänen“ noch mit den Möglichkeiten menschlichen Denkens und Handelns, führen diese „Lieder wider besseres Wissen“ unter Einsatz allerhand harmonischer Finessen geradewegs in die nebelumwobenen Abgründe einer romantischen Weltsicht. Diese finden wir freilich angewendet auf äußerst exotische Dinge, neue Herausforderungen an das Genre des Novelty Songs wie etwa einen Hund im Güllebad, ein höllisches Fahrgeschäft mit Spätfolgen, den Niedergang der DVD und ihm vorauseilende nostalgische Gefühle, Alpo, den Waldgeist und - eine verträumte Armbanduhr.
Wo Comedians ihre besten Freunde für einen Gag verkaufen, gibt dieser Chansonnier jeden Funken analytischen Durchblicks gerne hin für einen tragischen Akkord. Sich die Zustimmung seiner Zuhörer durch die Artikulation bedenkenlos teilbarer Richtigkeiten zu sichern, ist Krämers Sache nicht. Als wäre Qualität eine Frage der Inhalte!
Unter lauter Ratgebern und Optimierern in einer Zeit, die für jedes Problem eine objektiv geprüfte, von Experten ermittelte Maßnahme unter den ersten sieben Suchergebnissen führt, wendet Krämer alles wieder ins Unabwendbare und erhebt Verfehlung, lamoyant verklärt, zum Selbstzweck. Wahrscheinlich ist er der Meinung, sich das leisten zu können.
Spätestens seit er den Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Chanson (2009) und den Deutschen Kabarettpreis (2011) in der Tasche hat, sieht er von der Beschäftigung mit aktuellen Reizthemen konsequent ab. Schließlich glaubt er, daß Wahrheit im Lied nur als matt Durchscheinende, nicht als Vorgeführte, zu gewinnen sei. Womöglich - aber dies nur unter uns - kennt er sie gar nicht. Fundiertes Wissen? Pustekuchen. Das unterscheidet Krämer von einem Kabarettisten ...
Sebastian Krämer ist Dichter, weil es für ihn keine andere von der Gesellschaft geduldete Daseinsform gibt, zumindest nicht außerhalb der Staatsgefängnisse und Landeskrankenhäuser. In der Radikalität seiner Abwendung vom allgemeinen Diskurs liegt die Erklärung dafür, dass er seine Kunstform in einer selten gesehenen Perfektion ausübt. Würde er ankerkennen, dass auch er ein Unbewusstes hat, hätte er Konflikte. So aber schreibt er ellenlange Gedichte, die von einem Bombenattentat handeln, um dann zu behaupten, es ginge weder um die Bombe noch um ein Attentat, sondern um die konsequente Anwendung der Staphylokokken oder wie dieses Versmaß heißt. Je mehr er auf der Bühne die konkrete politische Aussage meidet, umso aufsässiger ringt er nachts am Küchentisch um politische Fragen, die von mir schon lange beantwortet worden sind.
Lisa Politt
Krämer hat die Zuverlässigkeit der Post zuzüglich eines Sendungsbewußtseins.
Marco Tschirpke
Es gibt keine lustige Musik.
Franz Schubert
Füllhöhenschwankungen sind transportbedingt.
Kellogg's Cornflakes
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Freitag 28.10.2016 – 20 Uhr
Abdelkarim – „Zwischen Ghetto und Germanen“ - Köln-Comedy-Festival 2016
Bayerischer Kabarettpreis 2015!
Abdelkarim, der Marokkaner des Vertrauens, ist geboren und aufgewachsen in der Bielefelder Bronx. Klingt nach reichlich Zündstoff, ist aber vermutlich das Beste, was Comedy und Kabarett mit Migrationsvordergrund derzeit zu bieten haben.
Auch Sie haben sicher schon viel von der Parallelwelt gehört; heute lernen Sie sie endlich kennen.
Abdelkarim erzählt authentisch und selbstironisch Geschichten aus seinem Leben. Das geht bei ihm ganz ohne vordergründige Gags, aber es macht ihm sichtlich Spaß, Klischees gegen den Strich zu bürsten.
Was passiert, wenn man als Marokkaner freiwillig einen Polizisten anspricht? Und was passiert, wenn man als Marokkaner mit Vollbart einen NPD-Stand besucht? Und wie lange kann man eigentlich am Stück chillen? Das und viel mehr erfahren Sie heute hier.
Ein Programm zwischen der Sonne Marokkos, dem Bielefelder Ghetto und deutscher Präzision!
Ottried Fischer sagt über ihn: "Abdelkarim sieht nur aus wie Stand-Up-Comedy. Aber wenn er seinen Alltag humoristisch verarbeitet wird´s ganz von selbst politisch. Weil er weiß, was der Witz an seiner Sache ist, braucht er auch keine Gesinnung obendrauf."
Sein rasanter Aufstieg auf den Comedybühnen und in den renommierten Kabaretttheatern gleichermaßen brachte ihm Auszeichnungen ein wie den Hölzernen Stuttgarter Besen, den Jurypreis der Wühlmäuse in Berlin und 2015 den Bayerischen Kabarettpreis.
Seit Anfang 2013 moderiert Abdelkarim seine eigene Sendungsreihe auf EinsPlus, die "StandUpMigranten". Er ist Stammgast in nahezu allen bekannten Kabarett- und Comedysendungen im TV und Radio, wie "Die Anstalt" und die „heute show“ im ZDF, "Nuhr im Ersten", „Pufpaffs Happy Hour“, 3sat oder „TV Total“, Prosieben. Im Radio ist er regelmäßig zu hören bei SWR3 und 1LIVE.
Ein Leben zwischen "Ghetto und Germanen", wie es komischer kaum sein könnte - unbedingt anschauen!
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(30.07.16, rosch)

http://www.buergerhausstollwerck.de

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