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DIE Komödie von Thomas Reis - ein Pointenfeuerwerk - nur noch von Do.31.01. bis Sa.02.02.20132013 jew. um 20.00 h!
"GIBT'S EIN LEBEN ÜBER 40?"mit Felix von Frantzius, Signe Zurmühlen und David N. Koch
 Bild: W.Weimer
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"Unter der Regie von Joe Knipp entstand mit drei formidablen Schauspielern ein spritziges Dialogstück, bei dem sich die Pointen nur so überschlagen" (schrieb die Kölnische Rundschau anl. der Premiere im Mai 2012).
Der Geburtstag des Grauens. Ein Feuerwerk geistvoll-scharfsinnigen Witzes.
" 'Gibt's ein Leben über 40' hält dem Zuschauer einen Spiegel vor. Das Stück parodiert von der antriebslosen Jugend bis zu der hyperaktiven Generation der Alten, die Weltreisen unternehmen und noch ein Studium beginnen, alle Generationen schonungslos. Und legt dabei viele Sinnlosigkeiten, Vergeblichkeiten und großen Irrsinn offen. Sind wir zu lasch? Waren wir jemals besser? Hat, nach alledem, der ganze Schwachsinn überhaupt einen Sinn? „Das Leben ist immer das Richtige!“, rufen Oli und Partygäste. „Also: Auf das Leben!“ (campus-web.de)
" ...Unter der Regie von Joe Knipp entstand mit drei formidablen Schauspielern ein spritziges Dialogstück, bei dem sich die Pointen nur so überschlagen" (Kölnische Rundschau). .
Das Publikum amüsiert sich königlich und feiert -
- im Gegensatz zum Geburtstagskind in unserem Stück. Wir sehen einen Mann, der sich weigern will. Wir sehen den unvermeidlichen besten Freund, der die Feier unbedingt planen will, betrunkene Frauen und ihre Geschenke, den orientierungslosen Nachwuchs und Rüdiger, den Frosch. Die Gäste kommen pünktlich, bis zehn liegen die Themen noch oberhalb der Gürtellinie, dann sinkt das Interesse, es geht nur noch um Sex, es wird ohnehin viel von früher geredet. Das Kinderzimmer bleibt besetzt. Der Sohn ist mit seinem Handy verwachsen und die Mutter zeigt sich erstaunt, dass die Bedeutung des Topfschlagens immer stärker in den Hintergrund rückt. Ist das Altersschwachsinn oder ist das Alter Schwachsinn?
Der Kölner Stadt-Anzeiger schreibt über das 25-jährige Jubiläum des Theaters in diesem Jahr und die Premiere:
"Wenn man jenen Tag feiert, der die Pforte zur Midlife-Crisis symbolisiert, stehen Fragen im Raum wie: Ist man nun befreit vom Höher, Schneller, Weiter? Oder kommt jetzt Bettnässen statt Wellnessen? Und: 'Gibt's ein Leben über 40?' (...)
Zwei Blumenkästen markieren den Balkon, auf dem abseits der eigentlichen Feier die wesentlichen Gespräche stattfinden. Freilich: Felix von Frantzius als unwilliges Geburtstagskind, David N. Koch als bester Freund und andere Kumpel sowie Signe Zurmühlen, die etliche weibliche Gäste spielt, sind offensichtlich viel zu jung für ihre Rollen. Doch das ist schnell vergessen; den Mangel an Lebensjahren gleichen die Darsteller in diesem Pointenfeuerwerk durch Talent und Spielfreude locker aus. Das Publikum lacht herzhaft bis hämisch über wiedererkannte Macken und spendet großzügig Beifall.
Auch Intendant Joe Knipp strahlt nach der Premiere seiner ersten Inszenierung im Jubiläumsjahr. Die Sorge, ob es für sein 1987 gegründetes Theater am Sachsenring ein Leben über 25 geben wird, scheint vorderhand unbegründet.
(...) Bevor die Kellerbühne im März 2011 ihre Wiederauferstehung feierte, wurde ihm (Knipp) klar: 'Ich will und kann nichts anderes machen als dieses Theater. Dem gehört meine ganze Liebe.' Freunde und Künstlerkollegen unterstützten ihn. Der britische Autor und Regisseur Tony Dunham steuerte für die Neueröffnung seine Komödie 'Traumfrau, verzweifelt gesucht' bei, Hannelore Honnen schrieb die (später für den Kölner Theaterpreis nominierte) literarische Collage 'Satisfaktion', und von Thomas Reis kam eben der bissige Ü-40-Schlagabtausch.
Über diese 'guten Leute an den Koordinaten' ist Knipp ebenso glücklich wie über sein Ensemble und die Tatsache, 'dass wir das Publikum behalten und ausgebaut haben'. Obwohl dem Haus immer noch keine Förderung in Aussicht steht, verliert der umtriebige Künstler nicht die Hoffnung. Er glaubt fest an sein Theater und die 'schöne Mischung aus klassischen und zeitgenössischen Stücken, Komödien und Kabarett'."
TERMINE 2013:
Do.31.01.bis Sa.02.Feb 2013
Nutzen Sie das ABO des TAS: Sieben auf einen Streich:
Siebe verschiedene Vorstellungen im TAS oder sieben Personen zu einer Vorstellung im TAS!
Informationen und Karten über das TAS: 0221 - 315 015
Karten an allen Vorvervkaufsstellen und KölnTicket: 0221 - 28 01
mailto: theater.am.sachsenring.@t-online.de
www.theater-am-sachsenring.de
Wir freuen uns auf Ihren Besuch! (27.01.13, HHo)
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