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Bild: Judith Wiener
Bild: Judith Wiener

KANGA- FUCKIN- ROO

Britta Lieberknecht & Technicians
Tanzinstallation mit Videoskulptur / Dance-Installation with Videosculpture

Inhalt

Innovative Performance zum Thema: Das Färben des Körpers
Der Aufführungsraum ist mit Wand- und Bodenfolie komplett gestaltet, begehbar für das Publikum. Das Publikum trägt Papieranzüge und bewegt sich frei im Raum bzw. sitzt auf Hockern. Drei Akteure- Britta Lieberknecht: Tanz, Reinhard Gerum: Aktion, Harald Kimmig: Violine- führen eine Performance auf, in der Farbe in Form von Pigment und flüssiger Farbe auf den Körper bezogen wird. Die Publikumsführerin leitet die Zuschauer durch die Aufführung.
Eine Videoskulptur aus 8 Barco- Monitoren zeigt Bilder, die in der Wüstenlandschaft Australiens entstanden und bildet Kompositionen aus gefärbten Körpern in Bewegung- zeitgenössische Totems. Durch die Färbungsprozesse der Tänze und Aktionen verwandelt der Raum selbst sich in eine Farbinstallation. Von ihren Papieranzügen vor den Farbpigmenten geschützt erleben die Zuschauer eine Bildwelt von unglaublich intensiver Eindrücklichkeit. Farbe wird zum Medium der Bewegung und die Energie der Farbe überträgt sich unmittelbar.
Kanga- Fuckin- Roo ist das Resultat der Auseinandersetzung von Britta Lieberknecht und Reinhard Gerum mit der Wüstenlandschaft Australiens und mit der Tradition der Körperbemalung der australischen Aboriginals. Ohne sie zu imitieren ist sie Anstoss für die Suche nach einer westeuropäischen Form der Archaik im zeitgenössischen Kontext. Die Künstler haben 3 Monate in der Wüste experimentiert, bevor sie in einjähriger Recherche dieses Werk entwickelt haben.

ENGLISH
Innovative performance about colouring the body.
The performancespace is completely covered by foils and the audience wears papersuits moving freely through the space or sitting on stools. Three performers: Britta Lieberknecht: dancer, Reinhard Gerum: performer, Harald Kimmig: violinist- execute a performance in wich they relate colour in form of colourpigments and fluent colours to the body. The audience manager guides the spectators through the performance. 8 Barco- monitors form a videosculpture wich shows images developed in the desert landscape of Australia and shapes compositions of coloured bodyparts- contemporary totems. The process of colouring the performers bodies taking place through dances and actions transforms the space itself into a colourful landscape. Protected by their papersuits the spectators experience the impressive imagery with unbelievable directness. Colour becomes the medium for movement and the energy of the colours radiates to the audience.
Kanag- Fuckin- Roo is the result of the artists occupation with the Australian desert landscape and with the tradition of the Australian Aboriginals bodypainting. Avoiding imitation this was the impuls to search for an european form of contemporary archaism. Britta Lieberknecht and Reinhard Gerum experimented for 3 months in the Australian desert before developing the piece in an one years continuous process.

Pressestimmen

Kölner Stadtanzeiger ( v. Basil Nikitakis )
"Wenn sie am Ende ihren Kopf in einen Eimer flüssiger Farbe taucht, wenn sich ihr Körper mehr und mehr mit jeder Drehung einfärbt, wenn ihr am Ende die dunkelblaue Farbe wie Blut aus dem Mund läuft, dann sind einige Bestimmungen ziemlich ins Rutschen geraten: Zivilisation und Wildnis, Körper und Farbe, Bewegung und Stillstand."

ENGLISH
Kölner Stadtanzeiger ( by basil Nikitakis )
"When at the end she dips her head into a bucket with fluid colour, when her body gets more and more coloured with every spin of her body, when finally dark blue colour streams from her mouth like blood, some definitions start to slip: civilization and wilderness, body and colour, motion and stillness."

Kölner Stadtanzeiger (v. Christoph Hennes )
"Der überraschende und optisch in seiner Intensität beeindruckende Vorgang markiert den Anfang des "Tanz in Blau", einer Soloperformance der in klassischem Tanz ausgebildeten Kölner Künstlerin Britta Lieberknecht. In der weiteren Inszenierung kreierte auch der restliche Farbinhalt des Eimers auf der Folie ein tänzerisch gestaltetes Kunstwerk. Das Blau wurde zum Medium der Bewegung. Die spannende Paarung von überraschender Radikalität in der Aufführung mit tänzerischer Ästhetik in ruhigen und kraftvoll fliessenden Bewegungen war für viele Gäste sicherlich einer der Höhepunkte bei der Eiszeit des "Kunstverein Köln rechtsrheinisch."
"Tanz in Blau" ist ein Ausschnitt aus Kanga- Fuckin-Roo und wird auch eigenständig gezeigt.

ENGLISH
Kölner Stadtanzeiger ( by Christoph Hennes )
A suprising and visually intense beginning marks the "Dance in Blue" a solodanceperformance by classically educated dancer and performer Britta Lieberknecht from Cologne. In the forthcoming act also the rest of the colour in the bucket created a visual artwork on the foil designed by dancing. The Blue became a medium for the movement. The exciting combination of the surprising radicalitiy of the performance with dance aesthetics of calm and powerfully flowing motion was surely a climax for many of the audience at the festival "Eiszeit" of the "Kunstverein Köln rechtsrheinisch."
"Dance in Blue" is part of the piece "Kanga- Fuckin-Roo" and also shown independently.

Hinweis

Für Aufführungsräume, Museen und Galerien
(Nicht für Bühnenräume)
For performancespaces, museums and galleries
( Not for stages )
Technik: britta@lieberknecht.de
Technical information: britta@lieberknecht.de

Text (verantw.):

B.L. Foto: Judith Wiener

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Schauspieler

Britta Lieberknecht, Reinhard Gerum

Musik

Harald Kimmig: Violine

Bühnenbild

Britta Lieberknecht und Reinhard Gerum

Mitwirkende

Publikumsführerin: Barbara Fuchs

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