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10#wohnen.unter Glas
analog
Ein Stück vom Nachwuchsautor 2008 Ewald Palmetshofer///Ein ANALOG-PROJEKT von Daniel Schüßler
Inhalt
Im neuen ANALOG-Projekt setzt sich Daniel Schüßler zum wiederholten Mal mit seinem Kernthema, dem „Scheitern von Utopien“, auseinander. Im Gegensatz zu den in den letzten Jahren verhandelten großen Gesellschaftsutopien geht er jedoch diesmal in den kleinstmöglichen Raum: Den Privatraum.
Ein Treffen dreier Menschen. Man teilte einst vieles. Man teilte eine Adoleszenz. Und ein bisschen bemüht ideologische Ideen. Nun trifft man sich wieder. Einige Jahre später. Und über diesem Treffen steht der Verlust der Nähe von damals. Weniges hat man sich noch zu sagen, aber in den Köpfen wird es ganz laut. Im Laufe einer Nacht bestimmt man einmal so richtig seinen Standort. Man zieht Bilanz. Man lotet alte Nähe aus. Man lässt die Körper aufeinander prallen und die Hirne lärmen. Und am nächsten Morgen besteigt man einen Berg. Und es gibt auch was zu feiern. Weil es wird da wer heiraten. (Ewald Palmetshofer)
WOHNEN.UNTER GLAS observiert humorvoll schmerzhaft die Lebensentwürfe der Mittdreißiger. Ewald Palmetshofer nimmt sich dieser Sinnsuche mit einer konsequenten Sprachgestaltung an. Da rasen die Worte herein wie eine Zukunft und da versagen sich die Worte – auch wie eine Zukunft. Die Worte seiner Protagonisten fließen und stoppen sich fortwährend, es entsteht eine verbale Abbildung der Unbeständigkeit all der verhandelten Lebensumstände und der Brüchigkeit der Zeit.
Das neue Projekt von Regisseur und Performer Daniel Schüßler ist eine Koproduktion zwischen der Köln-Düsseldorfer Performance- und Theatergruppe ANALOG und dem Kölner ARTheater.
Pressestimmen
Nicht verpassen: Regisseur Daniel Schüßler liefert eine kongeniale Inszenierung vonn Ewald Palmetshovers reduktionistischem Abgesang auf die Beziehungslosigkeit der Generation 30+///Stadtrevue
Daniel Schüßler bietet eine feine, kurzweilige Komödie, die mit einer Lässigkeit inszeniert ist und die das untergründige Leiden am Ausverkauf der Utopien glaubhaft macht.///Thomas Linden, Kölnische Rundschau
Das Unausgesprochene, das hinter den Stakkato-Sätzen mit ihren Weglassungen lauert, weiß das Darstellerteam aus Dorothea Förtsch, Elena Galiano Y Kilmer und Bernd Rehse dem Publikum mit einem energetischen, sehr körperlichen und ausdrucksstarken Spiel zu vermitteln. Eine mitreissende Inszenierung.///Susanne Esch, Kölner Stadtanzeiger
Der Sound, die abgehackten Sätze und oft redundanten Wendungen, die der Beziehungslosigkeit des Trios gleichkommen, bewahren es vor dem Zeitgeit- und machen es großartig. Regisseur Daniel Schüßler setzt es dementsprechend um: ...Ein facettenreicher, bestens gespielter Abend zum Zuhören///Ulrike Westehoff, Stadtrevue
Hinweis
Eine Koproduktion mit dem ARTheater Köln
Rechte: S.Fischer-Verlag
Text (verantw.):
Daniel Schüßler
www.myspace.com/analogtheaterkoeln
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Autor
Ewald Palmetshofer
Regie
Daniel Schüßler
Schauspieler
Babsi>>>Dorothea Förtsch
Jeani>>>Elena Galindo
Max>>>Bernd Rehse
Bühnenbild
Daniel Schüßler
Kostüme
Miriam Dadel
Licht
Boris Kahnert
Mitwirkende
Assistenz>>>Miriam Witteborg
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